Vermögensplanung – mit der richtigen Strategie zur finanziellen Sicherheit und Unabhängigkeit

Von schuldnerberatung.de, letzte Aktualisierung am: 26. Juli 2021

Das Wichtigste zur Vermögensplanung

Was bedeutet strategische Vermögensplanung?

Bei der Vermögensplanung geht es darum, dass Sie langfristig Geld ansparen, um finanziell unabhängig zu sein. So können Sie zum Beispiel in Notlagen auf Ihre Geldreserven zurückgreifen und Schulden vermeiden. Außerdem bauen Sie sich Kapital auf, das Ihnen neben Ihrem Einkommen zur Verfügung steht, z. B. als Altersvorsorge oder für Ihre Lebensplanung.

Wie funktioniert Vermögensbildung?

Sie müssen sich zuerst darüber klar werden, welche Bedürfnisse Sie haben und was Sie erreichen wollen. Definieren Sie ein konkretes Ziel: Bis wann wollen Sie wie viel Geld für welchen Zweck sparen? Danach beginnt die eigentliche Vermögensplanung. Welche Schritte hierfür notwendig sind, erfahren Sie ab diesem Abschnitt.

Wie gehe ich am besten vor, wenn ich mir einen Vermögensplan erstelle?

Bevor Sie anfangen zu sparen, sollten Sie sich gegen existenzgefährdende Risiken versichern und alle Schulden abbauen. Danach können Sie mit der Planung beginnen. Nehmen Sie sich dafür ausreichend Zeit. Welche Stolperfallen und Regeln Sie dabei beachten sollten, fassen wir hier zusammen.

Ich habe nur wenig Geld zum Sparen übrig. Lohnt sich die Vermögensplanung überhaupt für mich?

Selbstverständlich. Selbst wenn Sie regelmäßig kleinere Beträge über einen langen Zeitraum zur Seite legen, können Sie sich damit ein gutes Polster ansparen und Ihre Liquidität in Notlagen sichern. Wichtig ist lediglich, dass Sie regelmäßig sparen und Geduld bewahren. Fragen Sie außerdem Ihren Arbeitgeber nach vermögenswirksamen Leistungen.

Strategische Vermögensplanung: Worum geht es?

Beginnen Sie möglichst frühzeitig mit der Vermögensplanung.
Beginnen Sie möglichst frühzeitig mit der Vermögensplanung.

Jeder Mensch hat Wünsche und Bedürfnisse. Jeder träumt von finanzieller Unabhängigkeit ohne Geldsorgen – und das auch im Alter. Mit einer individuellen Vermögensplanung, solidem finanziellen Grundwissen und gesundem Menschenverstand können Sie diese Ziele erreichen – und noch mehr:

  • Sie stehen auf eigenen Füßen und wissen, wie und wofür Sie Ihr Geld am besten einsetzen.
  • Sie haben einen Notgroschen angespart und sind damit auch für Notfälle gewappnet.
  • Sie können größere Anschaffungen (größtenteils) aus eigener Tasche finanzieren, ohne einen zu großen Kredit aufnehmen zu müssen.
  • Sie sorgen für Ihren Lebensabend vor, sodass Sie Ihren Lebensstandard auch im Rentenalter halten können.

Sparziel definieren: Was wollen Sie erreichen?

Welches Ziel verfolgen Sie mit Ihrer Vermögensplanung? Wenn Sie genau wissen, was Sie in finanzieller Hinsicht erreichen wollen, fällt Ihnen das Sparen leichter. Dann haben Sie jederzeit vor Augen, wofür Sie Monat für Monat Geld beiseitelegen.

Alle finanziellen Sparziele lassen sich in die folgenden vier Kategorien einstufen:

  1. jederzeit verfügbarer Notgroschen
  2. langfristig geplante Anschaffungen
  3. Altersvorsorge
  4. freie Kapitalbildung

Sie brauchen ein konkretes Sparziel für Ihre Vermögensplanung, damit Sie den Fokus nicht verlieren und nie vergessen, warum Sie sparen und Geld anlegen. Die SMART-Methode hilft Ihnen dabei, ein konkretes und erreichbares Ziel zu formulieren. was das bedeutet, veranschaulicht die folgende Grafik:

Definieren Sie zuerst ein konkretes Sparziel für Ihren Vermögensplan. Die SMART-Methode hilft Ihnen dabei.
Definieren Sie zuerst ein konkretes Sparziel für Ihren Vermögensplan. Die SMART-Methode hilft Ihnen dabei.

Geld so einteilen, dass es für alle Ausgaben und zum Sparen reicht

Die wenigsten Menschen haben genügend Einkommen zur Verfügung, um für alle diese Ziele gleichzeitig zu sparen. Sie müssen bei Ihrer Vermögensplanung die Prioritäten richtig setzen. Deshalb will das Geld gut eingeteilt sein, damit es für die Lebenshaltungskosten, für kleinere, alltägliche Wünsche und zum Sparen reicht. Orientieren Sie sich hierfür am besten an der 50-30-20-Regel:

  • 50 % für Grundbedürfnisse und Fixkosten wie Miete, Strom, Telefon und andere Lebenshaltungskosten
  • 30 % für persönliche Wünsche, Freizeit und Hobbys
  • 20 % zum Schuldenabbau oder zum Sparen. Die Schuldentilgung hat Vorrang!

Wie viel Geld Sie tatsächlich sparen können, hängt von Ihrem Einkommen, Ihren Verbindlichkeiten und Ihrer Lebenssituation ab. Passen Sie das Verhältnis Ihren Bedürfnissen an, wenn Sie die 50-30-20-Regel nicht einhalten können. Legen Sie trotzdem regelmäßig Geld für Ihre Vermögensplanung zur Seite, selbst wenn es nur fünf oder zehn Prozent Ihres Monatseinkommens sind.

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Erste Priorität: Der Notgroschen als finanzielles Polster für schwierige Zeiten

Schritt 1 zur Vermögensplanung: Der Notgroschen bewahrt Sie vor der Schuldenfalle, falls Ihnen das Einkommen wegbricht oder unerwartete Kosten anstehen.
Schritt 1 zur Vermögensplanung: Der Notgroschen bewahrt Sie vor der Schuldenfalle, falls Ihnen das Einkommen wegbricht oder unerwartete Kosten anstehen.

Oberste Priorität hat die Vorsorge für absolute Notfälle. Dafür brauchen Sie einen Notgroschen, auf den Sie jederzeit schnell und einfach zugreifen können. Sie können Sie in Notsituationen Schulden vermeiden und müssen keinen Kredit aufnehmen oder gar Ihren Dispokredit ausschöpfen, um Zahlungsengpässe zu überbrücken.

Empfehlenswert ist ein Notgroschen in Höhe von zwei bis drei Monatsgehältern. Singles mögen ein weniger großes Finanzpolster benötigen als Familien. Wie viel Sie hierfür zur Seite legen, hängt ganz von Ihren Bedürfnissen und Lebensumständen ab. Passen Sie Ihre Vermögensplanung zur kurzfristigen Liquidität entsprechend an.

Legen Sie jeweils zu Monatsbeginn circa fünf bis zehn Prozent Ihres Einkommens auf ein separates Tagesgeldkonto. Sparen Sie außerdem ein Drittel Ihrer einmaligen Einnahmen, z. B. Geldgeschenke, Steuerrückzahlungen, Weihnachtsgeld etc.

Nutzen Sie dieses Geld wirklich nur im absoluten Notfall. Ansonsten rühren Sie es nicht an. Tun Sie einfach so, als wäre es gar nicht da.

Zweite Priorität: Sparen für langfristige Anschaffungen

Welche Pläne haben Sie in den nächsten drei bis fünf Jahren? Steht vielleicht ein Umzug an? Müssen Sie den alten Kühlschrank oder das alte Auto austauschen? Oder planen Sie ein Sabbatical? Das ist der zweite Schritt in Ihrer Vermögensplanung.

Legen Sie frühzeitig für derartige Anschaffungen ausreichend Geld zur Seite. Anderenfalls müssen Sie sich später verschulden, wenn Sie Ihre Wünsche nicht aus eigener Tasche bezahlen können. Und selbst wenn Sie nur einen Teil des Geldes ansparen können, sparen Sie beim Kredit. Sie zahlen weniger Zinsen. Und Sie vermeiden zu hohe Kreditschulden.

Wählen Sie für diesen Teil Ihrer Vermögensplanung eine sichere Sparmethode, z. B.:

Festgeldkonto:

Hier legen Sie Ihr Geld für einen bestimmten Zeitraum sicher an. Sie erhalten auf einem Festgeldkonto normalerweise mehr Zinsen als auf einem Tagesgeldkonto, können aber nicht kurzfristig auf dieses Vermögen zugreifen.

Sparbrief:

Das ist eine Einmalanlage. Sie legen einen festen Geldbetrag für ein bis zehn Jahre zu einem festen Zinssatz an.

Ratensparplan:

Der Sparer zahlt Sparbeträge in festen Raten über eine feste Laufzeit ein. Vor dem Laufzeitende kann er nicht auf das Geld zugreifen, erhält dafür aber am Ende mitunter einen Bonus bzw. einen Schlussgewinn.

Dritter Schritt bei der Vermögensplanung: Die private Altersvorsorge

Die Altersvorsorge ist ein wichtiger Baustein bei der Vermögensplanung. Denn so können Sie der Altersarmut vorbeugen.
Die Altersvorsorge ist ein wichtiger Baustein bei der Vermögensplanung. Denn so können Sie der Altersarmut vorbeugen.

Nachdem Sie sich eine Finanzreserve für Notzeiten und genügend Geld für geplante Anschaffungen angespart haben, können Sie sich um Ihre private Altersvorsorge kümmern. Diese ergänzt Ihre gesetzliche Rente und schließt Ihre Rentenlücke – die Differenz zwischen Ihrem bisherigen Arbeitseinkommen und der Rentenzahlung.

Bei der Vermögensplanung zur privaten Altersvorsorge kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht:

  • betriebliche Altersvorsorge
  • Riester-Rente mit staatlichen Zulagen
  • Sparen auf ein Eigenheim

Tipp: Vermeiden Sie private Renten- oder Lebensversicherungen mit unflexiblen Sparverträgen. Denn wenn Sie wider Erwarten in einen finanziellen Engpass geraten, drohen Ihnen hohe Renditeeinbußen infolge der Stilllegung des Vertrags.

Zu guter Letzt: Vermögensbildung mit langfristigen Kapitalanlagen

Wenn Sie noch etwas Geld übrig haben, können Sie als vierten Schritt langfristige Kapitalanlagen in Ihre Vermögensplanung einbauen. Hier ist es besonders wichtig, die richtige Balance zwischen risikoreicher und sicherer Anlage zu finden. Sorgen Sie dafür, dass Sie über einen Teil dieses Sparvermögens im Rentenalter frei verfügen können.

Welche Anlageformen für Sie in Betracht kommen, hängt von Ihrem Sicherheitsbedürfnis und Ihrer Risikobereitschaft ab. Einen kleinen Überblick über Geldanlagen finden Sie hier.

Kardinalsfehler bei der Vermögensplanung vermeiden

Die Vermögensplanung und -bildung braucht Zeit. Entwickeln Sie eine Strategie, die zu Ihren Lebensumständen passt.
Die Vermögensplanung und -bildung braucht Zeit. Entwickeln Sie eine Strategie, die zu Ihren Lebensumständen passt.

Sie wollen Geld beiseitelegen für schlechtere Zeiten und um in allen Lebensphasen unabhängig zu sein. Dann benötigen Sie ein gutes Konzept, einen Vermögensplan, der genau auf ihre persönlichen und finanziellen Lebensumstände abgestimmt ist.

  • Nehmen Sie sich viel Zeit für diese Planung. Klären Sie all die Fragen, die für Sie besonders wichtig sind.
  • Eignen Sie sich Wissen an zu Geldanlagen, Versicherungen und Steuerfragen. Das kostet Sie etwas Aufwand, aber dieses Wissen macht Sie unabhängig und bewahrt vor kostspieligen Fehlern.
  • Nutzen Sie auch die Beratungsangebote der Verbraucherzentrale oder von anderen seriösen Experten.

Zuallererst müssen Sie sich darüber klar werden, was Sie erreichen wollen. Eine alleinerziehende Mutter wird sicher andere Ziele mit ihrer Vermögensplanung verfolgen als ein Single ohne Kinder oder als eine Großfamilie mit zwei Gutverdienern.

Checkliste: Die wichtigsten Regeln für Ihre Vermögensplanung

  • Sichern Sie erst die wichtigsten Risiken ab, bevor Sie Geld sparen. Prüfen Sie, ob Sie alle relevanten Versicherungen abgeschlossen haben.
  • Sparen Sie regelmäßig, jeden Monat – selbst wenn Sie nur kleine Beträge erübrigen können.
  • Nutzen Sie nur Geldanlagen, die Sie hundertprozentig verstehen.
  • Investieren Sie in verschiedene Anlagen, anstatt sich nur auf eine Geldanlage zu konzentrieren.
  • Beweisen Sie Ausdauer und Beharrlichkeit. Und bleiben Sie ruhig bei Marktschwankungen.

Was es mit diesen fünf Punkten auf sich hat, erfahren Sie im Folgenden.

Sichern Sie erst die wichtigsten Risiken ab, bevor Sie Geld sparen

Vor der Vermögensplanung sollten Sie unbedingt prüfen, ob Sie gut gegen existenzgefährdende Risiken versichert sind.
Vor der Vermögensplanung sollten Sie unbedingt prüfen, ob Sie gut gegen existenzgefährdende Risiken versichert sind.

Es gibt immer wieder Situationen im Leben, die existenzgefährdend werden können. Die Corona-Pandemie ist ein gutes Beispiel dafür. Sie können sich vielleicht nicht gegen alle Risiken absichern, aber Sie können mit bestimmten Versicherungen für Notlagen vorsorgen. Sichern Sie sich ab, bevor Sie mit der Vermögensplanung beginnen.

Die folgende Liste fasst einige der wichtigsten Versicherungen zusammen:

  • Privathaftpflicht: für jeden zur Absicherung gegen die Haftung wegen einer Schädigung Dritter
  • Kfz-Haftpflicht: Pflicht für jeden Kfz-Halter
  • Kranken- und Pflegeversicherung: gesetzliche Pflichtversicherung, sofern keine private Versicherung besteht
  • Berufsunfähigkeitsversicherung bzw. Erwerbsunfähigkeitsversicherung: für alle Erwachsene als Absicherung gegen Invalidität bzw. dauerhafte Berufsunfähigkeit
  • Unfallversicherung: für Erwachsene, die keine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeitsversicherung haben
  • Risikolebensversicherung: sinnvoll, um die eigene Familie abzusichern
  • Hausratversicherung: vor allem sinnvoll bei höherwertigem Hausrat

Eine weitere Priorität, die noch vor der Vermögensplanung steht, ist der Schuldenabbau. Bevor Sie mit dem Sparen beginnen, sollten Sie all Ihre Schulden tilgen. 

Sparen Sie regelmäßig

Die Vermögensplanung und -bildung verlangt einen langen Atem. Wenn Sie aber durchhalten und regelmäßig Geld beiseitelegen, können Sie ein hübsches Vermögen aufbauen. Und das gelingt Ihnen selbst dann, wenn Sie nur kleine Sparbeträge aufbringen können.

Sparen Sie jeden Monat. Lassen Sie das Geld unangetastet. Dann profitieren Sie vom Zinseszinseffekt. Die neuen Sparbeträge und die Zinsen erhöhen den jeweiligen Anlagebetrag, der wiederum neue Zinsen abwirft.

Nutzen Sie nur Geldanlagen, die Sie hundertprozentig verstehen

„Was der Bauer nicht kennt, das isst er nicht.“ Diese simple Regel sollte Sie gerade bei Kapitalanlagen beherzigen. Legen Sie Ihr Geld nur in solche Produkte an, die Sie wirklich verstehen.

  • Können Sie die Chancen und Gefahren der Anlage einschätzen?
  • Passt sie überhaupt zu Ihren Zielen? (Ein Aktienfond ist beispielsweise nicht geeignet, um auf Anschaffungen zu sparen.)

Ratgeber zu verschiedenen Geldanlagen

PfandbriefeSparpläne

Investieren Sie in verschiedene Anlagen und streuen Sie das Risiko

Welche Geldanlage passt zu meiner Vermögensplanung? Das hängt unter anderem von Ihrer Risikobereitschaft und Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab.
Welche Geldanlage passt zu meiner Vermögensplanung? Das hängt unter anderem von Ihrer Risikobereitschaft und Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab.

Ein wichtiger Grundsatz bei jeder Vermögensplanung lautet: Streuen Sie Ihr Vermögen. Konzentrieren Sie sich nicht nur auf eine Geldanlage. Denn wenn Sie alles auf eine Karte setzen, verschenken Sie möglicherweise bessere Ertragschancen. Oder Sie laufen Gefahr, Geld zu verlieren. Denn jeder Kapitalmarkt hat seine Risiken. Aktienkurse können abstürzen. Zinsen können fallen.

Risikostreuung heißt aber nicht, dass Sie verschiedene Produkte wie Tagesgeld und Festgeld, Ratensparplan und Sparbrief nutzen. Beim Streuen von Vermögen auf verschiedene Risiken ist die Anlageklasse entscheidend.

Bei der Vermögensplanung lassen sich folgende Anlageklassen unterscheiden:

Aktien & Aktien­index­fonds (ETF)Aktien sind Wert­papiere. Sie be­ur­kun­den ein An­teils­recht an einer Aktien­ge­sell­schaft, also an Unter­nehmen. Aktien­fonds be­stehen aus einem Aktien-Port­folio, also einem „Topf“ voller Aktien.
Schulden / Geld­werteDiese Kate­gorie um­fasst alle Aus­leihungen von Geldern, z. B.:
Tages­geld,
Spar­briefe,
Renten­fonds,
Staats­an­leihen,
klas­sische Lebens­ver­siche­rungen
offene Im­mo­bilien­fondsÄhnlich wie bei einem Aktien­fond packen viele An­leger Geld­beträge in einen großen Topf.
Das Fond­mana­gement kauft davon mehrere Immo­bilien – meist fürs Gewerbe. Die Miet­ein­nahmen und die Wert­stei­ge­rungen dieser Immo­bilien machen dann die Er­träge aus, die den An­le­gern zu­gute­kommen.
Speku­la­tions­werte (Roh­stoffe, Gold etc.)Gold ist eines der ältesten Zah­lungs­mit­tel und lang­le­biger als Papier­geld.
Aller­dings wer­fen solche Spe­ku­la­tions­werte keine Zinsen ab. Und es ist höchst un­sicher, wie sich ihr Wert ent­wickelt.

Beweisen Sie Ausdauer und Beharrlichkeit

Eine gute Vermögensplanung erfordert Beständigkeit. Vermeiden Sie ständige Wechsel zwischen den Geldanlagen. Denn das verursacht nur Kosten.
Eine gute Vermögensplanung erfordert Beständigkeit. Vermeiden Sie ständige Wechsel zwischen den Geldanlagen. Denn das verursacht nur Kosten.

Vermögensplanung ist eine langfristige Angelegenheit, die viel Geduld erfordert. Und einen kühlen Kopf. Wenn Sie sich einmal für eine Anlageform entschieden haben, sollten Sie sich von kurzfristigen Änderungen auf dem Kapitalmarkt nicht verunsichern lassen.

Börsianer kennen die Grundregel: „Hin und her macht Taschen leer.“ Anleger, die unbedacht von einer Anlage zur nächsten wechseln, zahlen eine Menge Gebühren und Kosten und mitunter auch Steuern. Das senkt die laufenden Renditen. Bleiben Sie stattdessen ruhig und gelassen. In der Regel erzielen Sie höhere Renditen, wenn Sie bei Ihrer Entscheidung bleiben.

Aber: Bei größeren Schwankungen an den Kapitalmärkten ist es möglicherweise sinnvoll, seine Geldanlage entsprechend anzupassen. Gut durchdachte Wechsel können die Rendite dann sogar erhöhen. In ruhigen Börsenjahren zahlt sich jedoch eher eine ruhige Hand aus.

Auch bei drastischen Änderungen ist eine Anpassung der Vermögensplanung sinnvoll, etwa wenn der Partner plötzlich verstirbt.

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