Vermögen der Bundesbürger in Deutschland ungleich verteilt

News vom 16. April 2019

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Eine neue Studien zeigt, dass das Vermögen der Bundesbürger in Deutschland ungleich verteilt ist.
Eine neue Studien zeigt, dass das Vermögen der Bundesbürger in Deutschland ungleich verteilt ist.

Die berüchtigten zehn Prozent der Haushalte besitzen 55 Prozent der Vermögen der Bundesbürger. Ungleich verteilt sind diese also nach wie vor. Die dritte Studie der Bundesbank „Private Haushalte und ihre Finanzen“, die am Montag veröffentlicht wurde, hat dies nun ein ums andere Mal bestätigt. Befragt wurden rund 9.700 Menschen ab 16 Jahren

Vermögen der Bundesbürger ungleich verteilt, aber im Durchschnitt gestiegen

Dass die Ersparnisse grundsätzlich gestiegen sind, wie es aus der Studie hervorgeht, liegt an der hohen Beschäftigungsrate und gestiegenen Einkommen der Bürger. Dazu kommen höhere Immobilienpreise, von denen aber nur die profitieren, die bereits Eigentum besitzen. Und diese Besitzer lassen sich eher im oberen Drittel der Bevölkerungsschicht, jedoch selten im unteren Teil finden. Hierzulande besitzen etwa 44 Prozent der Haushalte Eigentum. In Italien sind das 70 Prozent.

Die oberen zehn Prozent der Haushalte haben pro Etat und Jahr 555.400 Euro im Median zur Verfügung.

Das Vermögen der Bundesbürger ist ungleich v. a. auf die oberen zehn Prozent verteilt.
Das Vermögen der Bundesbürger ist ungleich v. a. auf die oberen zehn Prozent verteilt.

Der Median ist der Mittelwert, der zwischen dem größten und dem kleinsten Vermögen liegt. Hier wird deutlich, wie stark das Vermögen der Bundesbürger ungleich verteilt ist: 70.800 Euro im Mittelwert bleiben der übrigen Bevölkerung in einem Jahr für ihren Haushalt. Zum Vergleich: In Österreich liegt der Wert bei 83.000 Euro und im Land der Zitronen (Italien) bei 126.000 Euro. Daneben werden die Mittelschichten in nahezu allen Industriestaaten kleiner, während Wohnkosten und Steuern weiter steigen, wodurch dem Bürger weniger von seinem Brutto-Lohn bleibt.

Große Unterschiede zwischen Ost und West

Das Vermögen der westlichen Bundesbürger ist ungleich höher dem im Osten gegenüber. So liegt der Mittelwert für ein westdeutsches Vermögen pro Haushalt bei 92.500 Euro jährlich. Im Osten der Republik sind es lediglich 23.400 Euro, wobei die stärksten Haushalte in Bundesländern wie Bayern oder Hessen 139.800 Euro jährlich zur Verfügung haben. Es wird vermutet, dass es im östlichen Teil Deutschlands weniger Menschen mit Wohneigentum gibt als im Westen. Der Schluss der Bundesbank ist eindeutig:

Nach wie vor ist Deutschland ein Land, in dem die privaten Vermögen ungleich verteilt sind.

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