Firmeninsolvenz – Wenn Unternehmen pleitegehen

Von schuldnerberatung.de, letzte Aktualisierung am: 22. August 2020

Das Wichtigste zur Firmeninsolvenz

Wer darf eine Firmeninsolvenz beantragen?

Die Firmeninsolvenz – offiziell Regelinsolvenz genannt – steht unter anderem Einzelunternehmen, Gesellschaften sowie Freiberuflern offen.

Wann ist ein Unternehmen insolvent?

Dies ist der Fall, wenn (drohende) Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung (InsO) vorliegt.

Was passiert bei einer Firmeninsolvenz?

Im Rahmen der Insolvenz wird ein Unternehmen liquidiert oder saniert. Einzelunternehmer, Freiberufler und Selbstständige profitieren unter Umständen von der Restschuldbefreiung.

Was ist eine Unternehmensinsolvenz?

Eine Firmeninsolvenz kann für Unternehmen auch eine Chance zur Sanierung darstellen.
Eine Firmeninsolvenz kann für Unternehmen auch eine Chance zur Sanierung darstellen.

Für Personen, die einen Berg von Schulden angehäuft haben und keine Möglichkeit sehen, diesen aus eigener Kraft abzubauen, ist die Privatinsolvenz häufig die einzige Option, um einen Weg aus den Schulden zu finden. Dieses vereinfachte Insolvenzverfahren steht jedoch nur Privatpersonen offen. Auch ehemalige Selbstständigen, die maximal 19 Gläubiger haben und gegen die keine Forderungen aus der Selbstständigkeit mehr bestehen, können die private Insolvenz durchlaufen.

Für Unternehmen, die ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können, ist laut Insolvenzrecht hingegen die Firmeninsolvenz – offiziell Regelinsolvenz genannt – vorgesehen. Im Rahmen des Insolvenzverfahrens wird das Unternehmen entweder liquidiert, also aufgelöst, oder aber saniert.

Was bedeutet Firmeninsolvenz?

Bevor wie näher auf die Frage eingehen, wann die verantwortlichen Personen für ihr Unternehmen Firmeninsolvenz beantragen müssen, schauen wir uns an, was Insolvenz überhaupt bedeutet.

Die InsO definiert genau, wann eine Firma insolvent ist. Es gibt folgende drei Eröffnungsgründe für eine Firmeninsolvenz:

  1. Zahlungsunfähigkeit
  2. Drohende Zahlungsunfähigkeit
  3. Überschuldung
Eine Antragspflicht zur Firmeninsolvenz besteht für juristische Personen, wenn diese zahlungsunfähig oder überschuldet sind.
Eine Antragspflicht zur Firmeninsolvenz besteht für juristische Personen, wenn diese zahlungsunfähig oder überschuldet sind.

Erster allgemeiner Eröffnungsgrund ist die Zahlungsunfähigkeit. Diese liegt laut § 17 Abs. 2 InsO vor, wenn ein Schuldner nicht dazu in der Lage ist, seinen fälligen Zahlungspflichten nachzukommen. Dies ist im Normalfall anzunehmen, wenn er seine Zahlungen eingestellt hat.

Des Weiteren kann auch die drohende Zahlungsunfähigkeit den Eröffnungsgrund für eine Firmeninsolvenz darstellen. Gemäß § 18 Abs. 2 InsO ist dies gegeben, wenn der Schuldner aller Voraussicht nach nicht dazu in der Lage sein wird, seine bestehenden Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen, sobald diese fällig werden.

Bei juristischen Personen, z. B. einer GmbH oder einer Aktiengesellschaft (AG), gilt auch die Überschuldung als Insolvenzgrund. Diese ist in § 19 Abs. 2 InsO näher definiert:

Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Verbindlichkeiten nicht mehr deckt, es sei denn, die Fortführung des Unternehmens ist nach den Umständen überwiegend wahrscheinlich.

Wann müssen Sie eine Firmeninsolvenz beantragen?

Juristische Personen müssen laut § 15a Abs. 1 S. 1 InsO immer dann Firmeninsolvenz anmelden, wenn sie zahlungsunfähig sind oder überschuldet. Dies gilt z. B. für Unternehmen mit folgender Rechtsform:

Eine OHG oder GbR muss keine Firmeninsolvenz anmelden, dennoch kann ein Insolvenzantrag sinnvoll sein.
Eine OHG oder GbR muss keine Firmeninsolvenz anmelden, dennoch kann ein Insolvenzantrag sinnvoll sein.
  • Gesellschaft mit persönlicher Haftung (GmbH)
  • Aktiengesellschaften (AG)
  • eingetragene Genossenschaften
  • haftungsbeschränkte Unternehmergesellschaft (UG)

Bei drohender Zahlungsunfähigkeit müssen diese Firmen keine Insolvenz anmelden. Sie können es aber tun, um ihr Unternehmen zu retten und zu sanieren.

Neben diesen Unternehmensformen gibt es jedoch noch andere Firmen. Gemäß § 15a Abs. 1 S. 2 InsO besteht bei ihnen nur dann eine Antragspflicht zur Firmeninsolvenz, wenn der persönlich haftende Gesellschafter keine natürliche Person (als kein Mensch) ist. Das trifft z. B. auf die Rechtsform der GmbH & Co. KG zu, denn hier fungiert die GmbH als persönlich haftender Gesellschafter.

Spätestens drei Wochen ab Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung müssen die zuständigen Personen gemäß § 15 a Abs. 1 InsO eine Firmeninsolvenz anmelden. Tun Sie dies nicht, können sie sich wegen Insolvenzverschleppung strafbar machen. Es droht eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.

Bei Unternehmen, welche folgende Rechtsformen besitzen, besteht gewöhnlich keine Pflicht, Firmeninsolvenz anzumelden, weil deren Gesellschafter bzw. Unternehmer persönlich mit ihrem Privatvermögen haften:

  • offene Handelsgesellschaft (OHG)
  • Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR)
  • Kommanditgesellschaft (KG)
  • Einzelkaufmann (e.K.)
  • Freiberufler, sofern sie keine GmbH oder andere juristische Person gründen

Dennoch ist es auch hier ratsam, Firmeninsolvenz zu beantragen, weil aufgrund der Insolvenz eine Haftung bzw. Strafbarkeit nicht ganz auszuschließen ist. Wer etwa weiterhin Verträge abschließt und seine Geschäfte fortführt, obwohl er weiß, dass er zahlungsunfähig ist, kann sich wegen eines Eingehungsbetrugs strafbar machen und riskiert mitunter, dass das Gericht ihm die Restschuldbefreiung versagt.

Insolvenzverfahren einer Firma: Welcher Ablauf ist vorgesehen?

Firmeninsolvenz: Der Verkauf eines insolventen Unternehmens kann sich unter Umständen lohnen.
Firmeninsolvenz: Der Verkauf eines insolventen Unternehmens kann sich unter Umständen lohnen.

Viele Betroffene mögen sich nun fragen, wie eine Firmeninsolvenz und ihr Ablauf genau geregelt sind. Grundsätzlich sind die folgenden Phasen zu durchlaufen:

  1. Antrag und Eröffnungsverfahren
  2. Insolvenzverfahren
  3. Abschluss des Verfahrens

Der Ablauf von einem Insolvenzverfahren für Unternehmen beginnt mit der Anmeldung. Diese erfolgt beim örtlich zuständigen Amtsgericht, welches als Insolvenzgericht fungiert. Die Zuständigkeit ergibt sich aus dem Sitz des Unternehmens.

Wurde der Antrag auf Firmeninsolvenz gestellt, prüft das zuständige Gericht, ob alle Voraussetzungen erfüllt werden, um die Insolvenz zu eröffnen. Hierzu muss einer der bereits genannten Eröffnungsgründe vorliegen. Des Weiteren muss ausreichend verwertbares Vermögen vorhanden sein, um die Kosten für das Insolvenzverfahren zu decken. Hierzu gehören etwa die Gerichtskosten sowie die Vergütung, die dem Insolvenzverwalter zusteht. Ist dies nicht gegeben, wird der Antrag mangels Masse abgewiesen.

Im eigentlichen Insolvenzverfahren übernimmt dann ein eigens dafür eingesetzter Insolvenzverwalter die Führung des Unternehmens. Das pfändbare, im Unternehmen befindliche, Vermögen wird beschlagnahmt und der Schuldner kann nicht mehr darüber verfügen. Stattdessen geht die Verfügungsbefugnis auf den Insolvenzverwalter über. Eine Alternative besteht darin, eine Insolvenz in Eigenverwaltung zu beantragen.

In dem für die Insolvenz einer Firma festgelegten Ablauf geht es nun darum, das Unternehmen entweder zu liquidieren oder zu sanieren. Wie das genau funktioniert, erklären wir im Folgenden.

Die für die Abwicklung einer Firmeninsolvenz zu erwartende Dauer lässt sich kaum pauschal vorhersagen. Einflussfaktoren sind unter anderem die Größe des Unternehmens sowie die Anzahl der Gläubiger. Anders verhält es sich bei natürlichen Personen, also etwa Selbstständigen. Diese durchlaufen nach dem eigentlichen Insolvenzverfahren die sogenannte Wohlverhaltensphase, an deren Ende die Restschuldbefreiung steht. Diese Phase dauert in der Regel sechs Jahre, kann jedoch auch auf drei oder fünf Jahre verkürzt werden.

Liquidation oder Sanierung: Kann ein Unternehmen noch gerettet werden?

Insolvenz anmelden: Einzelunternehmen & Co müssen sich ans Insolvenzgericht wenden.
Insolvenz anmelden: Einzelunternehmen & Co müssen sich ans Insolvenzgericht wenden.

Wie sich der für ein Insolvenzverfahren für ein Unternehmen zu erwartende Ablauf gestaltet, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Von großer Bedeutung ist die Entscheidung, ob die Firma aufgelöst oder gerettet werden kann bzw. soll.

Das Verfahren kann das Ziel haben, das Vermögen von Insolvenzfirmen zu veräußern und den Erlös an die Gläubiger zu verteilen. Diese Schritte werden vom Insolvenzverwalter durchgeführt. Er kündigt sämtliche bestehenden Verträge und zum Schluss der Firmeninsolvenz wird das Unternehmen aus dem Handelsregister gelöscht.

Der Insolvenzverwalter kann jedoch auch auf verschiedenen Wegen eine Sanierung vornehmen. Die insolvente Firma zu verkaufen ist dabei eine Möglichkeit. Des Weiteren besteht die Option, dass er einen Insolvenzplan aufstellt. In einem solchen Plan werden Maßnahmen festgelegt, die dazu dienen sollen, das Unternehmen zu retten.

Soll kein Insolvenzverwalter das Ruder in die Hand nehmen, besteht oftmals auch die Möglichkeit, eine Firmeninsolvenz in Eigenverwaltung durchzuführen, z. B. im Rahmen eines Schutzschirmverfahrens. In diesem Fall bleibt die ursprüngliche Verwaltung weiter handlungsfähig und setzt die in einem Sanierungskonzept festgelegten Maßnahmen durch. Ein sogenannter Sachverwalter wird den Verantwortlichen hierbei an die Seite gestellt, der die Verantwortlichen überwacht.

Insolvenz bei Einzelunternehmen: Eine Privatinsolvenz ist für diese in der Regel nicht möglich. Ein privates Insolvenzverfahren können nur Privatpersonen sowie ehemalige Selbstständige, die maximal 19 Gläubiger haben, durchlaufen. Allerdings ist bei der Insolvenz einer Einzelfirma im Gegensatz zu anderen Unternehmen Folgendes zu beachten: Einzelunternehmer können eine Restschuldbefreiung erreichen. Allerdings haften sie auch vollumfänglich mit ihrem Privatvermögen.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (79 Bewertungen, Durchschnitt: 4,04 von 5)
Firmeninsolvenz – Wenn Unternehmen pleitegehen
Loading...

21 Gedanken zu „Firmeninsolvenz – Wenn Unternehmen pleitegehen

  1. Claudia

    Muss der jenige sofort eine Haftstrafe antreten ,wenn er einen vorgeschrieben Betrag nicht bezahlen kann und muss der jenige solange der Insolvenzantrag läuft ,sich jeden Tag bei seinem Insolvenzverwalter melden,kann das sein .
    Oder wenn jetzt ein Bekannter die geforderte Summe bereit ist zu bezahlen und der Antragsteller sitzt des wegen in Haft ,ist es richtig dass man die Summe nur bei der Gefängnis Anstalt bezahlen muss .
    Ich glaube mir wurde von einem Bekannten einen Bären aufgebunden.Kann ein Staatsanwalt ohne Verhandlung eine Haftstrafe anfordern ohne Gerichtsverhandlung ,weil ein Gläubiger sein Geld möchte .
    Das sind viele Fragen aber ich würde mich sehr über Antworten freuen .

    Antworten
  2. Georg H.

    Hallo !
    Der Motorradhändler in S. hat mein Kfz ( Motorrad ) unterschlagen. ( und 10 andere Strafanzeige bekommen )
    Ich habe einen Vertrag über die Vermittlung eines privaten Kfz abgeschlossen. 4000.-Vermittlung waren vereinbart. Den Rest kann die
    Fa. H. behalten. Das Motorrad wurde für 5000.- verkauft. Kaufvertrag habe ich .( Kopie ) Dieses war Okt./ Dez. 2018
    Die Fa. H. gab bis heute nicht die 4000.- Andere Kunden sind auch betrogen worden. Mitte April 2019 wurde jetzt Insolvenz beantragt.
    Ich war auch jetzt auch auf der Polizei und habe einen Strafantrag gemacht.
    Bringt dieses überhaupt etwas .
    So eine kriminelle Energie !
    Danke !

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de Beitragsautor

      Hallo Georg,

      haben Sie Anzeige erstattet, werden die zuständigen Behörden den Fall prüfen und, falls nötig, entsprechende Maßnahmen einleiten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  3. Alexander

    Wie viel steht einem insolvent gegeangenem Unternehmer, der ein eingetragener Kaufmann(e. K.) war nach dem Insolvenzverfahren monatlich zu? Mein konkreter Fall ist Anton S. Ich habe im Internet gelesen, dass es 1.028,98 Euro sein sollen, habe dafür aber keinen Beleg gefunden.
    Danke für Ihre Antwort

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de Beitragsautor

      Hallo Alexander,

      das kommt auf den jeweiligen Einzelfall an.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  4. Seb

    Wenn ein Unternehmer mehrere GmbHs hat und er in einer von denen Insolvenz anmeldet, wie verhält das sich dann mit den anderen Firmen? Kann er über diese ganz normal weiter verfügen?
    Und wie ist es wenn man dem Unternehmer Nachweisen kann, dass er das eine Unternehmen absichtlich in die Insolvenz getrieben hat?

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de Beitragsautor

      Hallo Seb,

      bei der GmbH ist es so geregelt, dass das Privatvermögen der Gesellschafter unberührt bleibt. Auch die anderen Unternehmen sollten hier im Regelfall keine Rolle spielen. Wird eine Insolvenz absichtlich herbeigeführt, so kann dies strafbar sein.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
    2. Blaufuß

      Hallo alle zusammen, vor 11 Jahren hatte eine Firma, bei der ich arbeitete Insolvenz beantragt. Bis heute ist das Verfahren noch nicht abgeschlossen.
      Wie lange kann so etwas dauern.

      Antworten
  5. Seb

    Was passiert denn, wenn man sich ein Insolvenzverfahren nicht mehr leisten kann und es wegen ‘Mangelnder Masse abgewiesen’ wird?

    Antworten
  6. Theo

    ich frage mich was wäre wenn zBsp.

    Unternehmer A hat ein eigenes Unternehmen (Einzelpersonen Unternehmen) und hat 50% an einer GmbH. Jetzt ist er mit seinem eigenen Unternehmen zahlungsunfähig und muss Insolvenz anmelden. Was passiert mit seinen Anteilen an der GmbH? Hat das dort Auswirkungen?

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de Beitragsautor

      Hallo Theo,

      das kommt unter anderem darauf an, ob die Anteile zu seinem Privatvermögen oder dem Vermögen des anderen Unternehmens gezählt werden und inwiefern er mit seinem Vermögen haftet.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  7. Simon

    Sehr geehrtes Steuerberatungs-Team,
    ich habe eine Frage zu den Möglichkeiten der Verfahrenseinsicht. Mein Team tritt sozusagen als indirekter Gläubiger auf und ist sich nicht sicher, ob der direkte Gläubiger gegenüber dem Insolvenzverwalter eine korrekte Rechnung eingereicht hat. Es handelt sich um eine Vereinsinsolvenz und der Vorstand hatte während des Insolvenzverfahrens Arbeiten in Auftrag gegeben, die wir als Dienstleister für die Architekten (Gläubiger) ausgeführt hatten. Mittlerweile ist der Insolvenzverein nicht mehr im Besitz der Immobilie.
    Welche Möglichkeit haben wir Einsciht in das Verfahren zu erhalten? Können wir uns direkt an den Insolvenzverwalter wenden, um die Chance auf die Begleichung unserer Rechnung zu erfragen?
    LG Simon

    Antworten
  8. S

    Guten Tag,
    Annahme meine GmbH muss in die Insolvenz. Welche Auswirkungen hat das auf meine weiteren Firmen?

    Firma A geht in die Insolvenz hier bin ich Geschäftsführer und 100% Gesellschafter

    ich besitze folgende weitere Firmen:
    1) GmbH Geschäftsführer und 100% Gesellschafter
    2) GmbH Geschäftsführer und 50% Gesellschafter

    Wäre super dankbar über ein kurzes Feedback.

    Viele Grüße

    Antworten
  9. B. Buller

    Guten Tag.
    2012 hat mein Bruder seine Physiotherapiepraxis in den Sand gesetzt. Natürlich verlor er alles; er ist der festen Überzeugung dass sein Steuerberater die Schuld hat. Er suhlt sich in Selbstmitleid. Schulden im sechsstelligen Bereich.
    Meine Frage: wie kann er schuldenfrei werden? Wir Angehörigen können und möchten nicht helfen. Seit sieben Jahren hängt er rum und arbeitet nicht, da es seiner Meinung nach sinnlos sei.
    Er erschleicht sich regelmäßig Geld von unserer 83jährigen Mutter, die ja so mitleidig mit ihm ist. Sie selber steht – wegen ihm- auch vor dem Ruin. Natürlich unterstützen wir sie..also ein Fass ohne Boden..
    Herzlichen Dank für Ihre Antwort.

    Antworten
  10. Frank

    Hallo Schuldnerberatung

    Ein Kunde von mir macht gerade eime Insolvenzverschleppung vom feinsten.

    Wie kann man als geschädigter eine Firmenisolvenz einleiten? Ich meine wenn es der Geschäftsführer selbst nicht wahr haben will und immer mehr und andere Lieferanten mit rein zieht…

    Danke

    Antworten
  11. Weber

    Hallo,
    Ich habe einen Trockner in einem Elektrogeschäft gekauft und bezahlt. Liefertermin war eine Woche später, doch leider hatte bis dahin das Geschäft geschlossen.
    Nun habe ich per Email eine Antwort bekommen das sie in einem Insolvenzverfahren sind und sie nach Benennung auf mich zu kommen.
    Natürlich habe ich mir jetzt einen anderen Trockner gekauft und würde gerne mein Geld zurück haben.
    Jetzt meine Frage,
    Was muss ich tun um von meinem Kaufvertrag zurück zu treten damit ich mein Geld wieder bekomme und war es nicht eine Straftat mir das Geld aus der Tasche zu ziehen obwohl er wusste das er die nächsten Tage Insolvenz beantragt?

    Antworten
  12. Josef

    Hallo,

    meine ehemaliger Arbeitgeber hat im August 2011 Antrag auf Insolvenz gestellt. Das Verfahren wurde im November 2011 eröffnet.
    Kann eine Prognose gestellt werden, wann ein solches Verfahren beendet wird und der / die Gläubiger vom Insolvenzverwalter
    informiert werden?
    Vielen Dank im voraus für Ihre Antwort.

    Antworten
  13. helmut

    eine gmbh meldet insolvenz an.
    ein insolvenzverwalter wird bestellt, inkl. pressemitteilung usw.
    wann muss der insolvenzverwalter die vertragpartner/kunden der gmbh informieren.
    gibt es hier fristen die einzuhalten sind?

    vielen dank in vorraus.

    Antworten
  14. Esther

    Ich habe eine Frage, wenn wir mit unserer UG jetzt Insolvenz anmelden müssten. Wäre ich als Angestellte arbeitslos und bekomme arbeitslosen geld. Was bekommt mein mann als teilhaber?! Sozialhilfe?! Irgendwas?! Oder nichts?!
    Dann habe ich vor ein paar jahren mein Erbe als privatkredit in die firma habe ich Chancen es aus der Insolvenzmasse wieder zu bekommen?

    Antworten

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.