Dubiose Inkassoforderungen per SMS von beworbenen Telefonnummern

News vom 24. Januar 2019

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Vorsicht: Betrüger verschicken Inkassoforderungen auch per SMS.
Vorsicht: Betrüger verschicken Inkassoforderungen auch per SMS.

Sie wollten Telefonsex oder an einem Gewinnspiel teilnehmen und wählten Telefonnummern, die beispielsweise in einer Zeitungsanzeige oder im Videotext angegeben waren. Stattdessen erhielten die betroffenen Verbraucher Inkassoforderungen via SMS auf ihr Handy, und zwar aus Prag, Petersburg und anderen Orten in Tschechien. Die Empfänger dieser SMS beschwerten sich bei der Verbraucherzentrale z. B. über Anbieter wie WEMO, MADACCO und PayCo. Manchmal landeten die dubiosen Forderungen auch im Briefkasten.

Verbraucherzentrale warnt: Unseriöse Inkassoforderungen kommen per SMS

Betrügerische Inkassounternehmen haben einen neuen Weg gefunden, um mit der Angst und Scham von Verbrauchern Geld zu machen. Beim Frühwarnnetzwerk des Marktwächters Digitale Welt häufen sich die Beschwerden von Menschen, die über SMS aufgefordert werden, für vermeintlich genutzte Dienste zu bezahlen. Dabei werden die Betroffenen massiv unter Druck gesetzt, um sie dazu zu bewegen, die angeblichen Schulden zu begleichen.

Laut einem Beispiel der Marktwächterexperten werben Anzeigen in der Zeitung oder im Videotext für Telefonsex. Wer mit seinem Mobiltelefon anruft, hört nur eine Bandansage und erhält kurz darauf Inkassoforderungen per SMS. Die Täter verlangen meist 90 Euro und manchmal sogar mehr.

Um gegebenenfalls Drohbriefe verschicken zu können, rufen die Inkassofirmen mitunter sogar beim Verbraucher an, behaupten, dass Briefe nicht zugestellt werden könnten und verlangen die aktuelle Adresse.

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Woran erkenne ich einen seriösen Inkassodienstleister?

Wer fremde Forderungen im eigenen oder fremden Namen eintreibt, muss sich dabei an bestimmte Regeln halten und umfangreichen Informationspflichten nachkommen. Diese lassen sich kaum erfüllen, wenn Inkassoforderungen nur per SMS angemahnt werden. Dies sind die wichtigsten Anforderungen:

  • Inkassofirmen müssen klar und deutlich folgende Details benennen: Namen bzw. Firma des Auftraggebers, den konkreten Grund der Forderung bzw. den Vertragsgegenstand und das Datum des Vertragsschlusses.
  • Die Hauptforderung und ggf. Zinsen müssen genau aufgeschlüsselt sein. Das gilt auch für die Inkassokosten, von denen übrigens nicht alle zulässig sind (siehe unten stehende Infografik).
  • Seriöse Anbieter setzen eine angemessene Zahlungsfrist.
  • Im Normalfall kontaktieren seriöse Dienstleister den Schuldner per Post. Nur sehr wenige greifen auch auf Inkassoforderungen per SMS zurück.

Ein Inkasso darf nur von Unternehmen angeboten und durchgeführt werden, die entsprechend registriert sind. Ob das der Fall ist, können Sie kostenlos im Register für Rechtsdienstleistungen nachprüfen.

Welche Inkassogebühren dürfen Dienstleister geltend machen?

Infografik zu den Inkassokosten: Welche sind zulässig und welche nicht?
Infografik zu den Inkassokosten: Welche sind zulässig und welche nicht?
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