Verschuldung von deutschen Alleinerziehenden angestiegen

News vom 30. September 2019

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Die Verschuldung von Alleinerziehenden ist 2018 gestiegen auf durchschnittlich 22.000 Euro.
Die Verschuldung von Alleinerziehenden ist 2018 gestiegen auf durchschnittlich 22.000 Euro.

Die finanzielle Situation von Menschen, die ihr Kind allein großziehen, verschärft sich. Einem Bericht zufolge ist die Verschuldung von Alleinerziehenden gestiegen. So betrugen die Schulden in betroffenen Haushalten im Jahr 2018 durchschnittlich 22.000 Euro. Dies gab das RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) bekannt und berief sich dabei auf eine Antwort des Bundesfamilienministeriums auf Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion.

181.000 Alleinerziehende waren 2018 Hartz-IV-Aufstocker

Damit hat sich die Schuldensituation dieser Personengruppe verschärft. 2013 lag die Verschuldung von Alleinerziehenden bei 16.800 Euro und im Jahr 2003 bei 13.100 Euro.
Im vergangenen Jahr gab es nach dem Bericht etwa 2,58 Millionen Alleinerziehende in Deutschland. 72,8 Prozent von ihnen waren erwerbstätig. Dabei lag ihr Arbeitseinkommen aber teilweise unter dem Existenzminimum.

181.000 Alleinerziehende verdienten im letzten Jahr so wenig, dass sie mit Hartz IV aufstocken mussten. 41,5 Prozent aller Alleinerziehenden lagen mit ihrem Einkommen unter der sogenannten Armutsrisikoschwelle. Diese beträgt 60 Prozent des mittleren Einkommens.

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Altersarmut: Alleinerziehende besonders gefährdet

Mit der Verschuldung von Alleinerziehenden geht ein weiteres Problem einher, denn die Betroffenen gelten als besonders gefährdet, in die Altersarmut zu rutschen.
Mit der Verschuldung von Alleinerziehenden geht ein weiteres Problem einher, denn die Betroffenen gelten als besonders gefährdet, in die Altersarmut zu rutschen.

Die Verschuldung von Alleinerziehenden ist jedoch nicht deren einziges Problem. Die Diakonie warnt davor, dass gerade ehemals alleinerziehende Frauen in ihrer Rente häufig Beitragslücken aufweisen und dadurch besonders gefährdet sind, in die Altersarmut zu rutschen.

Maria Loheide vom Vorstand Sozialpolitik sagte hierzu dem Evangelischen Pressedienst (epd), dass auch Teilzeit-Phasen wegen Pflege und Erziehung stärker bei der Berechnung der Rente berücksichtigt werden müssten.

[Quelle: evangelisch.de: “Studie der Bertelsmann Stiftung warnt vor Altersarmut“]

Mehr Informationen rund um Schulden, Schuldenfallen und Schuldenprävention

Die Situation alleinerziehender, aber auch pflegender Menschen verdeutlicht, dass eine finanzielle Notsituation häufig unverschuldet entsteht. Die Ursachen hierfür sind vielschichtig und nicht immer beeinflussbar. Dennoch gibt es Möglichkeiten, eigenen Schulden vorzubeugen und entgegenzuwirken.

Wir haben weitere Informationen zu diesem Thema in verschiedenen Ratgebern und Beiträgen für Sie zusammengefasst.

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