Privatinsolvenz: Für den Anwalt die Kosten stemmen

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Das Wichtigste zu Anwaltskosten in der Privatinsolvenz

Fallen bei einer Privatinsolvenz für den Anwalt Kosten an?

Ja, eine Rechtsberatung sowie die außergerichtliche Vertretung bei der Verhandlung mit den Gläubigern ist nicht kostenlos.

Wie hoch sind bei einer Privatinsolvenz die Kosten für den Anwalt?

Die Höhe der Anwaltskosten bei einer Privatinsolvenz hängt vom Umfang und Schwierigkeitsgrad der anwaltlichen Tätigkeit ab. Die Vergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz.

Wer übernimmt die Kosten für den Anwalt bei einer Privatinsolvenz?

Für einkommensschwache Schuldner besteht die Möglichkeit, einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht zu beantragen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Anwaltskosten bei einer Privatinsolvenz

Was kann bei einer Privatinsolvenz der Anwalt kosten?
Was kann bei einer Privatinsolvenz der Anwalt kosten?

Eine Privatinsolvenz ist nicht nur mit zeitlichem, sondern auch mit einem immensen bürokratischen Aufwand verbunden. Damit Schuldner in dieser Zeit nicht alles allein bewerkstelligen müssen und jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner bei rechtlichen Fragen haben, ist es zu empfehlen, bereits vor der Insolvenzanmeldung einen Anwalt einzuschalten.

Dieser kann Sie nicht nur bezüglich der weiteren Vorgehensweise beraten, sondern Sie auch bei sämtlichen Schritten unterstützen. So gehören zum Tätigkeitsfeld eines Anwalts für Insolvenzrecht folgende Aufgaben:

  • Bis zur Insolvenzeröffnung: Außergerichtliche Vertretung (z.B. Kommunikation mit den Gläubigern bei außergerichtlichem Einigungsversuch) und Antragsvorbereitung (z.B. Ausstellen einer Bescheinigung über gescheiterten außergerichtlichen Einigungsversuch, Erstellung eines Schuldenbereinigungsplans für den gerichtlichen Einigungsversuch, Zusammenstellung der Unterlagen für die Beantragung)
  • Im Insolvenzverfahren: Es besteht grundsätzlich kein Anwaltszwang, ein Anwalt kann aber bei rechtlichen und organisatorischen Fragen weiterhelfen, den Briefverkehr führen und kontrollieren und Sie zu den bevorstehenden Schritten beraten.
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Kosten für den Anwalt bei einer Privatinsolvenz mittels Beratungshilfeschein stemmen

Viele Schuldner nehmen eine Schuldnerberatung in Anspruch, da diese von öffentlichen Stellen kostenlos angeboten wird. Für die Beratung in Bezug auf eine Privatinsolvenz durch einen Anwalt fallen jedoch Kosten an. Schuldner mit geringem Einkommen, die eine Rechtsberatung oder eine außergerichtliche Vertretung benötigen, können einen Beratungshilfeschein beim örtlichen Amtsgericht beantragen.

Der Antrag kann auf dem Postweg oder persönlich vor Ort gestellt werden. Folgende Unterlagen benötigen Sie dafür:

  • Personalausweis
  • Einkommensnachweise
  • Kontoauszüge der letzten drei Monate
  • Vertrag über Mietverhältnis
  • Nachweise über laufende Zahlungsverpflichtungen und besondere Belastungen
  • Schreiben von Gläubigern

Wie hoch sind die Anwaltskosten in einem Insolvenzverfahren?

Wie hoch bei einer Privatinsolvenz für den Anwalt die Kosten sein können, lässt sich pauschal nicht beziffern. Erhält ein Anwalt ein Mandat, bemisst sich die Höhe seines Honorars nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz. Wie hoch die Anwaltskosten ausfallen, ist abhängig vom Umfang vom Schwierigkeitsgrad der anwaltlichen Tätigkeit. Die genaue Gebühr richtet sich nach dem Gegenstandswert.

Welche Kosten kommen zu den Anwaltskosten im Insolvenzverfahren?

Zu den Rechtsanwaltsgebühren im Insolvenzverfahren kommen auch die Verfahrenskosten hinzu.
Zu den Rechtsanwaltsgebühren im Insolvenzverfahren kommen auch die Verfahrenskosten hinzu.

Nicht nur der Anwalt muss im Rahmen eines Insolvenzverfahrens bezahlt werden. Es kommen nämlich auch Kosten für das Verfahren an sich hinzu, da alle Beteiligten für ihren Aufwand entsprechend vergütet werden müssen. Zu den Verfahrenskosten gehören gemäß § 54 der Insolvenzordnung (InsO):

  • Gerichtskosten
  • Vergütung des Insolvenzverwalters
  • Vergütung des vorläufigen Insolvenzverwalters
  • Vergütung der Mitglieder des Gläubigerausschusses

Die Kosten des Insolvenzverfahrens werden durch die Insolvenzmasse gedeckt. Werden die Verfahrenskosten vor Ablauf der Abtretungsfrist (sechs Jahre) vollständig beglichen, ist eine Verkürzung des Verfahrens auf drei oder fünf Jahre möglich.

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