Wohlverhaltensphase in der Privatinsolvenz: Wie lange dauert sie?

Das Wichtigste zur Wohlverhaltensphase im Insolvenzverfahren

Wann beginnt die Wohlverhaltensphase?

Die Wohlverhaltensphase beginnt bereits mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

Wie lange dauert die Wohlverhaltensperiode?

Die in der Privatinsolvenz für die Wohlverhaltensphase angesetzte Dauer beträgt drei Jahre ab der Eröffnung des Verfahrens, wenn der Insolvenzantrag nach dem 30.9.2020 gestellt wurde bzw. wird.

Was passiert während dieser Wohlverhaltensphase?

Schuldner müssen während der Wohlverhaltensphase gewisse Pflichten – sog. Obliegenheiten – erfüllen. Kommen sie diesen nach, schließt sich die Restschuldbefreiung an und das Insolvenzverfahren ist endgültig abgeschlossen.

Detaillierte Infos zur Wohlverhaltensphase

Der Ablauf der Privatinsolvenz kurz zusammengefasst

Privates Insolvenzverfahren: Die Wohlverhaltensphase dauert drei Jahre.
Privates Insolvenzverfahren: Die Wohlverhaltensphase dauert drei Jahre.

Die Privatinsolvenz eröffnet zahlungsunfähigen und überschuldeten Privatpersonen die Möglichkeit, spätestens nach drei Jahren wieder schuldenfrei zu sein und befreit einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

Bevor Schuldner ein privates Insolvenzverfahren beantragen können, müssen sie einen außergerichtlichen Einigungsversuch mit den Gläubigern unternehmen. Hierbei sollten sie sich von einer geeigneten Stelle, etwa einem Rechtsanwalt oder einer anerkannten Schuldnerberatung, unterstützen lassen. Die nur diese Stellen dürfen eine Bescheinigung ausstellen, wenn der Einigungsversuch gescheitert ist.

Nur unter Vorlage dieser Bescheinigung kann ein Schuldner beim zuständigen Insolvenzgericht einen Antrag auf Eröffnung des Privatinsolvenzverfahrens stellen. Im Anschluss strebt das Gericht erneut einen Einigungsversuch mit den Gläubigern an. Ist auch dieser erfolglos, eröffnet es das eigentliche Insolvenzverfahren eröffnet. Das vorhandene pfändbare Vermögen wird in dessen Zuge an die Gläubiger verteilt.

Mit der Eröffnung des Verfahrens beginnt die sogenannte Wohlverhaltensphase. Im Anschluss daran erteilt das Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung. Schuldner erhalten hier ** unverbindlich und kostenlos Antworten auf ihre Fragen zu dieser auch Abtretungsfrist genannten Phase.

Was ist die Wohlverhaltensphase in der Privatinsolvenz?

Ziel der privaten Insolvenz ist die Restschuldbefreiung. Dank dieser werden Schuldner am Ende des Insolvenzverfahrens schuldenfrei. Damit das Gericht die restlichen Schulden erlässt, müssen sie während der Wohnverhaltensphase einige Regeln befolgen.

Im eigentlichen Insolvenzverfahren verteilt der Treuhänder das pfändbare Vermögen des Schuldners an die Gläubiger. Während der Wohlverhaltensperiode muss der Schuldner sein pfändbares Einkommen an den Treuhänder abtreten. Dieser verteilt das Geld an die Gläubiger.

Pflichten des Schuldners in der Wohlverhaltensperiode

Während der Wohlverhaltensphase müssen Schuldner ihr pfändbares Einkommen abgeben.
Während der Wohlverhaltensphase müssen Schuldner ihr pfändbares Einkommen abgeben.

Die während der Privatinsolvenz zu durchlaufende Wohlverhaltensphase ist unter anderem mit folgenden Obliegenheiten des Schuldners verbunden:

  • Schuldner verpflichten sich, den pfändbaren Teil ihres Arbeitseinkommens an den Treuhänder zu entrichten.
  • Schuldner sind verpflichtet, eine zumutbare Arbeit auszuüben, oder wenn er arbeitslos ist, sich ernsthaft um eine neue Arbeitsstelle zu bemühen. Er darf einen neuen, ihm zumutbaren Job nicht ablehnen.
  • Schuldner müssen nicht als Angestellte beschäftigt sein, sie können sich auch selbstständig machen. In diesem Fall müssen die Zahlungen an den Treuhänder so erfolgen, als würde der Betroffene in einem angemessenen Dienstverhältnis stehen.
  • Jeder Arbeitsplatzwechsel sowie jeder Umzug ist dem Treuhänder und dem Insolvenzgericht umgehend mitzuteilen.
  • Wer während der Privatinsolvenz erbt, muss in der Wohlverhaltensphase die Hälfte der Erbschaft an den Treuhänder herausgeben. Dasselbe gilt für Schenkungen während dieser Zeit, mit Ausnahme von geringwertigen oder Gelegenheitsgeschenken.
  • Schuldner dürfen weder unangemessenen Verbindlichkeiten eingehen noch Vermögen verschwenden.
Doch welche Folgen hat es, wenn ein Schuldner während der Insolvenz bzw. Wohlverhaltensphase seine Obliegenheiten nicht erfüllt und dadurch die Befriedigung der Gläubiger beeinträchtigt wird? Dann kann das zuständige Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung versagen, wenn ein Insolvenzgläubiger dies beantragt. Das gesamte Insolvenzverfahren wäre damit umsonst gewesen. Gegen die Versagung der Restschuldbefreiung können Betroffene jedoch sofort eine Beschwerde einlegen. Nutzen Sie die kostenlose und unverbindliche Erstberatung auf Schuldenanalyse **, damit es gar nicht erst so weit kommt.

Wohlverhaltensphase: Mit welcher Dauer müssen Schuldner rechnen?

Ein Umzug während der Wohlverhaltensphase muss dem Treuhänder gemeldet werden.
Ein Umzug während der Wohlverhaltensphase muss dem Treuhänder gemeldet werden.

Das Ende des Insolvenzverfahrens verspricht, was Schuldner so sehnlich erwarten: Mit der Restschuldbefreiung werden – bis auf einige Ausnahmen – die noch bestehenden Schulden erlassen. Doch bis dahin vergeht einige Zeit.

Wie lange dauert die Wohlverhaltensphase?
Für alle nach dem 30.9.2020 beantragt Verfahren erfolgt die Restschuldbefreiung drei Jahre nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Schuldner müssen hierfür nicht mehr wie früher einen bestimmten Anteil ihrer Schulden bezahlt haben.

Zwischen dem 17.12.2019 und dem 30.9.2020 beantragte Restschuldbefreiungsverfahren dauern weiterhin sechs Jahre, werden aber automatisch monatsweise verkürzt.

Bei diesen älteren Verfahren zur Privatinsolvenz ist eine Verkürzung der Wohlverhaltensphase auf drei oder fünf Jahre möglich:

  • Die Dauer der Wohlverhaltensphase wird auf drei Jahre verkürzt, wenn der Schuldner während dieses Zeitraums sowohl die entstandenen Verfahrenskosten als auch 35 Prozent der Forderungssumme der Gläubiger bezahlen kann.
  • Die Restschuldbefreiung erfolgt bereits nach fünf Jahren, wenn der Schuldner zumindest die Verfahrenskosten selbst abgezahlt hat.

Ende der Privatinsolvenz: Was passiert nach der Wohlverhaltensphase?

Ende der Privatinsolvenz: Auf die Wohlverhaltensphase folgt die Restschuldbefreiung.
Ende der Privatinsolvenz: Auf die Wohlverhaltensphase folgt die Restschuldbefreiung.

Im Ablauf der Privatinsolvenz folgt der Wohlverhaltensphase nur noch ein letzter entscheidender Schritt: die Erteilung der Restschuldbefreiung – vorausgesetzt, der Schuldner hat dies zuvor beantragt. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist entweder gleichzeitig mit dem Antrag auf ein Insolvenzverfahren oder kurz darauf.

Allerdings kann das Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung auf Antrag eines Insolvenzgläubigers versagen, wenn der Schuldner seine Obliegenheiten während der Wohlverhaltensphase nicht erfüllt. Auch wenn er innerhalb der vergangenen fünf Jahre wegen einer Insolvenzstraftat rechtskräftig verurteilt wurde, entfällt die Restschuldbefreiung durch das Insolvenzgericht.

Selbstständigen steht die vereinfachte Privatinsolvenz nicht offen. Sie müssen stattdessen die sogenannte Regelinsolvenz durchlaufen. Doch auch sie haben die Chance auf Erteilung der Restschuldbefreiung.

Im Video zusammengefasst: Die Wohlverhaltensphase

In diesem Video erfahren Sie, was die Wohlverhaltensphase ist und welche Pflichten Sie als Schuldner währenddessen haben!
In diesem Video erfahren Sie, was die Wohlverhaltensphase ist und welche Pflichten Sie als Schuldner währenddessen haben!

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Über den Autor

Meike
Meike Z.

Meike erwarb ihren Master-Abschluss im Fach Linguistik an der Universität Paderborn und ist seit 2016 Teil des schuldnerberatung.de-Teams. Ihr thematischer Fokus liegt insbesondere auf unterschiedlichsten Fragestellungen rund ums Schulden- und Insolvenzrecht.

Bildnachweise

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106 Gedanken zu „Wohlverhaltensphase in der Privatinsolvenz: Wie lange dauert sie?

  1. Jantke

    Ich habe 19.07.2919 wie lange ist in 2024 19 07.2024

  2. Simone

    Liebes Team der Schuldnerberatung,

    derzeit bin ich bei einer Stelle und die Gläubiger wurden bzgl. eines Schuldenbereinigungsplans angeschrieben, wobei zwei sicher ablehnen werden und dann ein Antrag zur Privatinsolvenz gestellt wird.
    Wie verhält es sich in der PI, wenn man ein Kleingewerbe im Bereich Fotografie angemeldet hat. Darf ich dieses weiterhin betreiben und auch die dafür benötigte Kamera, Objektive und Studioblitze behalten oder werden diese vom Insolvenzverwalter gepfändet?
    Auch möchte ich fragen wie lange das „Insolvenzverfahren im eigentlichen Sinne“ läuft, wenn man dem Insolvenzverwalter alle benötigten Dokumente/Aufstellungen gegeben hat.
    Eine letzte Frage hab ich noch, darf ich nach Stellung des Insolvenantrags noch meine Lohnsteuer selbst machen oder muss ich dies dem Insolvenzverwalter überlassen?

    Besten Dank im Voraus für Ihre Mühe.

    Freundliche Grüße aus Reutlingen
    Simone M.

  3. Frank

    Hallo,

    am 30.01.2020 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet und am 12.11.2020 war die Aufhebung des Insolvenzverfahrens durch das zuständige Amtsgericht.

    Wann endet nun die Wohlverhaltensphase in Bezug auf die Corona-Regelung?
    Werden hier ein paar Monate abgezogen oder wie verhält sich das genau?

    Viele Grüße & Danke
    Frank

  4. Felix

    Hallo, eine Frage. Meine Freundin ist in der PI und ich würde ihr gern eine Rechnung bezahlen (auf sie ausgestellt). Ist das rechtens und gefährde ich da nicht ihr laufendes Verfahren?

  5. Marcel

    Hallo. Darf man in der Wohlverhaltensphase eine aufladbare Prepaid-Kreditkarte nutzen (welche nur funktioniert, wenn ein Guthaben aufgeladen wurde) und darf man sich was von seinem Geld zur Seite legen (also sparen) und wie ist das, wenn während der Wohlverhaltensphase eine Lastschrift von einem Gläubiger vorgemerkt ist: Müsste man diese über sein Onlinebanking aktiv zurückbuchen, damit man sich nicht nach § 283c StGB (Gläubigerbegünstigung) strafbar macht? Habe gelesen, dass man in der Insolvenz keine Gläubiger bevorzugt bezahlen darf. Wie verhält man sich richtig, wenn Gläubiger einfach in der Insolvenz Lastschriften vom Konto des Schuldners einziehen und diese bereits vorgemerkt sind?

  6. Josch

    Hallo,
    ich bin seit dem 23.12.2020 in der PI. Kann ich zu irgendeinem Zeitpunkt in den 3 Jahren das P Konto zurück in ein Girokonto umwandeln so dass die Gläubiger da auch nicht mehr pfänden dürfen?
    Ich habe leider mit meiner Bank riesen Probleme mit der Freigabe von Geldern des P Kontos.

    Danke und Grüße

  7. Kurt

    Hallo

    Was bedeutet im Beschluss;

    Steht ; wird aufgehoben inso §200.

    Mit freundlichen Grüßen

  8. Pelu

    Hallo,
    ich habe im Aug. 2018 PV angemeldet. Bisher wurde von dem Lohnbüro meines Arbeitgebers der pfändbare Teil meines Lohns direkt an den Insolvenzverwalter abgeführt. Seit 2 Monaten wird mir aber der komplette Lohn überwiesen (incl. dem pfändbaren Anteil von ca. 336,- €). Der Iv hat sich noch nicht gemeldet. Was muss ich veranlassen ? Muss ich mich mit dem Iv in Verbindung setzen, oder soll ich abwarten was passiert ?
    Danke für eine Antwort.

    Gruß Pelu

  9. Anonym

    Hallo,

    auf der Webseite am Anfang steht, dass die Wohlverhaltensphase bereits mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens beginnt.

    Auf welchen Gesetzestext stützt sich das?

    Denn nach § 295 InsO

    „Obliegenheiten des Schuldners

    Dem Schuldner obliegt es, in dem Zeitraum zwischen Beendigung des Insolvenzverfahrens und dem Ende der Abtretungsfrist
    1. eine angemessene Erwerbstätigkeit auszuüben und, wenn er ohne Beschäftigung ist, sich um eine solche zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen“

    Beginnt diese erst nach Beendigung des Insolvenzverfahrens.

    Bitte um Anwort.

    Danke

    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Anynom,
      mit der Wohlverhaltensphase ist die sogenannte Abtretungsfrist gemeint. Diese beginnt laut § 287 Abs. 2 InsO mit der Eröffnung des Insolvenzverfahrens.

      Ihr Ihr Team von schuldnerberatung.de

  10. A. K.

    Hallo, ich befinde mich in der Wohlverhaltensphase. In 02/22 ist meine Insolvenz nach 3 Jahren beendet.
    Durch eine hohe Invaliditätsauszahlung meiner privaten Unfallversicherung konnte ich einen großen Teil der Schulden und die Verfahrenskosten begleichen. Die Summe (17.000,00) wurde voll gepfändet und dem Insolvenzverwalter 40% Vergütung davon bezahlt.
    Nach einem erneuten Unfall steht demnächst wieder eine Zahlung aus.
    Wird diese wieder voll gepfändet und bekommt der Verwalter wieder 40% davon?

  11. Ivonne

    Hallo. Ich befinde mich seit einem Jahr in der Wohlverhaltensphase. Meine Chefin wollte mir gerne über den Lohn eine Vermögensbildung anbieten. Könnte das ersparte vom Treuhänder gepfändet werden?
    Danke für Antworten

  12. K. - H.

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    unter dem Thema Wohlverhaltensphase ff. schreiben Sie: Mit der Restschuldbefreiung werden -bis auf wenige Ausnahmen- die noch bestehenden Schulden erlassen. Was bitte versteht man unter „wenigen Ausnahmen“ ?
    Danke für Ihr Bemühen.

    mit freundlichen Grüßen

    Karl

    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Karl,
      Unterhaltsschulden sind z. B. nicht von der Restschuldbefreiung umfasst. Näheres erfahren Sie in unserem Ratgeber zu diesem Thema.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

  13. Schmidt

    Hallo, ich habe ein P-Konto über O² Banking zu super fairen Konditionen bekommen, da sonst keine Bank mir ein P-Konto eröffnen wollte. Jetzt würde das Konto gekündigt, weil O2 die Zusammenarbeit mit der Fidorbank aufgekündigt hat. Ein Umzug zur Comdirect sollte eigentlich proforma laufen… Diese hat aber heute,ohne Angaben von Gründen „interne Richtlinien“ abgelehnt!!! Ab 30.06.20 besitze ich nun kein Konto mehr, was nun???

  14. Roland

    Hallo zusammen ich bin seit Anfang dieses Jahres endlich in der Wohlverhaltensphase angekommen Punkt mein Problem an der ganzen Sache ist ich habe die letzten sechs Jahre und vor allem die letzten zwei Jahre sehr viel über Verwandte bestellt bei Otto mit meiner Schwägerin bin ich jetzt leider im Streit geraten. Das Ende vom Lied war dass ich die kompletten Bestellung die über sie liefen nun auf mein persönliches Kundenkonto bei Otto überschrieben habe. 3 Monitore die sehr teuer waren sowie ein Rechner und mehrere Handys nun habe ich Angst das wenn Otto sich bei meinen Insolvenzgericht meldet ich aus der Wohlverhaltensphase fallen könnte Punkt ist diese Angst berechtigt? Schließlich habe ich ja keine lebensnotwendigen Sachen bestellt sondern nur Sachen die mir Spaß machen und mein Leben schöner darum habe ich jetzt Angst dass es mir am Ende alles zerstört.

    Kann ich das denn irgendwie vertuschen wenn es hart auf hart kommt?

    Ich danke euch für eine schnelle Antwort

  15. Silvana

    Hallo, ich bin 2012 Insolvenz gegangen und habe die 3 Wohlverhaltens überstanden. Am 24.1. 2020 ist die Löschung gewesen.

    Meine Fragen: Bin ich jetzt schuldenfrei ?
    Bin ich wieder Kredit fähig, Beispiel Baukredit für ein Haus zusammen mit meinem Lebenspartner ? Sieht man dann noch ein negativ Eintrag?

  16. Eugen

    Sehr geehrtes Team der Schuldnerberatung,

    mein Schuldner hat am 6. Dez. 2019 die Wohlverhaltensphase beendet.
    Wir (besser gesagt ich – meine Frau ist inzwischen verstorben) haben die Forderung als
    eine deliktische Forderung angemeldet (Forderung beruht auf einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung des Schuldners).

    Meine Forderung ist somit nicht gelöscht. Kriege ich jetzt eine Benachrichtigung vom Gericht?
    Was geschieht als nächstes?

    Vielen Dank im Voraus!

    MbG
    Eugen

  17. Thomas

    Hallo,

    meine Wohlverhaltensphase endet Anfang Februar 2020.
    Mein Insolvenzverwalter will aber bis zur entgültigen Erteilung der Restschuldbefreiung durch das Insolvengericht meinen Lohn weiter pfänden.
    Nach Erteilung der RSB soll ich dann das Geld von ihm im Einmalbetrag wieder bekommen.
    Ist dies rechtens.

    Mfg Thomas

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