Hilfe bei der Privatinsolvenz: Wer unterstützt Schuldner?

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Das Wichtigste zur Hilfe bei der Privatinsolvenz

  1. Benötigen Sie bei der Vorbereitung und Durchführung der Privatinsolvenz Hilfe, bieten Schuldnerberatungsstellen Unterstützung an.
  2. Auch die Vertretung durch einen Anwalt ist möglich.
  3. Während die gemeinnützige und staatliche Schuldnerberatung kostenlos ist, fallen für die Unterstützung durch andere Beratungsstellen sowie Anwälte Kosten an, welche vom Schuldner getragen werden müssen.

Schuldnerberatungsstellen leisten Hilfe zur Selbsthilfe

Wer bietet Hilfe bei der Privatinsolvenz an?

Wer bietet Hilfe bei der Privatinsolvenz an?

Übersteigen Ihre Verbindlichkeiten das von Ihnen erzielte Einkommen und ist zu erwarten, dass sich dieser Zustand in absehbarer Zeit nicht ändern wird, ist ein privates Insolvenzverfahren häufig die letzte Möglichkeit, um angehäufte Schulden loszuwerden. Bei der Privatinsolvenz handelt es sich jedoch um langwieriges und oft entbehrungsreiches Verfahren, welches zudem mit vielen Formalitäten einhergeht.

Aus diesem Grund empfiehlt es sich, wenn Schuldner professionelle Hilfe bei einer Privatinsolvenz in Anspruch nehmen. Ansprechpartner können hierbei anerkannte Schuldnerberatungsstellen sein. Dabei wird zwischen gemeinnützigen bzw. staatlichen Anbietern sowie privaten Beratungsstellen unterschieden.

Das große Plus der gemeinnützigen und staatlichen bzw. kommunalen Schuldnerberatung: Hier fallen keine Kosten an. Die ohnehin schwierige finanzielle Situation wird also nicht noch weiter strapaziert. Dafür ist jedoch häufig mit langen Wartezeiten zu rechnen.

Es kann durchaus einige Monate dauern, bis der erste Termin stattfindet. Drohen Gläubiger mit Zwangsvollstreckungsmaßnahmen oder laufen wichtige Fristen ab, kann dies für Schuldner jedoch ein großes Problem darstellen.

Die Hilfe bei der Privatinsolvenz durch private Schuldnerberatungsstellen verursacht zwar Kosten, dafür bekommen Betroffene häufig schnell Unterstützung. Schuldner sollten bei der Auswahl der Beratungsstelle jedoch Vorsicht walten lassen. Achten Sie darauf, dass die anfallenden Kosten bereits im ersten Gespräch thematisiert und transparent dargestellt werden.

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Die Hilfe bei einer Privatinsolvenz durch eine Privatinsolvenz soll vor allem unterstützend wirken. Der Schuldner bekommt wichtige Ratschläge und Tipps, auch wird ihm beispielsweise beim Ausfüllen von Anträgen geholfen, es wird ihm jedoch nicht jegliche Arbeit abgenommen. Er wird etwa dabei unterstützt, Gläubiger zu kontaktieren und mit ihnen einen Vergleich auszuhandeln, muss aber selbst tätig werden.

Ein Anwalt vertritt und berät Schuldner

Hilfe bei der Privatinsolvenz: Ein Anwalt nimmt Ihnen viel Arbeit ab.

Hilfe bei der Privatinsolvenz: Ein Anwalt nimmt Ihnen viel Arbeit ab.

Auch Anwälte bieten Hilfe bei der Privatinsolvenz und dem Weg zur Restschuldbefreiung an. Der große Vorteil: Auch hier bekommen Menschen mit Schulden häufig sehr schnell einen Termin. Nehmen Sie die Dienste eines Anwalts, der auf das Insolvenzrecht spezialisiert ist, in Anspruch, können Sie außerdem sicher gehen, dass alle Schritte im Insolvenzverfahren rechtssicher abgewickelt werden.

Des Weiteren bietet ein Anwalt in der Regel mehr als nur Beratung an. Er übernimmt meist die Korrespondenz mit den Gläubigern sowie die entsprechenden Verfahrenshandlungen. Hilfe bei der Privatinsolvenz durch einen Anwalt geht also mit weniger Aufwand für den Schuldner einher.

Im Gegenzug muss der Anwalt für seine Dienste jedoch bezahlt werden. Die anfallenden Kosten sollten zu Beginn transparent und einfach verständlich erläutert werden. Wenn Betroffene zunächst nur eine allgemeine Beratung wünschen, haben sie die Möglichkeit, einen Beratungshilfeschein zu beantragen. Die anwaltliche Beratung ist dann, bis auf eine Zahlung von 15 Euro, kostenlos. Wird der Anwalt jedoch daraufhin tätig, entstehen entsprechende Kosten.

Für ein privates Insolvenzverfahren fallen Kosten an: sowohl die verfahrenskosten für das Gericht sowie die Vergütung des Insolvenzverwalters müssen vom Schuldner bezahlt werden. Viele Schuldner haben kein ausreichendes Vermögen oder Einkommen, um diese Kosten zu tragen und fragen sich, ob sie die Prozesskostenhilfe in einem solchen Fall in Anspruch nehmen können. Das ist jedoch im Rahmen der privaten Insolvenz nicht möglich. Vielmehr können Schuldner die Stundung der Verfahrenskosten beantragen. In diesem Fall müssen sie meist erst nach erfolgter Restschuldbefreiung die entstandenen Kosten mit monatlichen Raten abbezahlen.
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