Privatinsolvenz aber arbeitslos: Was müssen Sie beachten?

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Das Wichtigste zur Privatinsolvenz, wenn Sie arbeitslos sind:

  • Die Eröffnung der Privatinsolvenz ist trotz Arbeitslosigkeit möglich, da das Verfahren allen Personen die Restschuldbefreiung ermöglichen soll, unabhängig von ihrer finanziellen Situation.
  • Sie streben eine Privatinsolvenz an und sind arbeitslos, dann können Sie die Stundung für die Verfahrenskosten beantragen. Nach Genehmigung müssen Sie die Zahlungen erst nach Ende des Verfahrens leisten und auch nur, wenn Sie einer angemessenen Erwerbstätigkeit nachgehen.
  • Wenn Sie während der Privatinsolvenz arbeitslos werden, müssen Sie sich nachweislich um eine neue Arbeitsstelle bemühen und keine zumutbare Stelle ablehnen. Gehen Sie Ihren Verpflichtungen nicht nach, kann Ihnen die Restschuldbefreiung versagt werden und die Gläubiger können bei Ihnen die Zwangsvollstreckung beantragen.

Ist die Eröffnung der Privatinsolvenz bei Arbeitslosigkeit möglich?

Viele fragen sich: Kann ich Privatinsolvenz anmelden, obwohl ich arbeitslos bin?

Viele fragen sich: Kann ich Privatinsolvenz anmelden, obwohl ich arbeitslos bin?

Für die meisten Schuldner ist die Privatinsolvenz die letzte Möglichkeit, um die bestehenden Schulden abzubauen. Denn nach der Wohlverhaltensphase von in der Regel sechs Jahren erfolgt die Restschuldbefreiung, die den Betroffenen ermöglich, endlich ein schuldenfreies Leben zu starten.

In der Regel kann die Privatinsolvenz nur angemeldet werden, wenn das Vermögen des Schuldners ausreicht, um die Insolvenzkosten zu decken. Darüber hinaus muss der Schuldner der Erwerbsobliegenheit zu Folge eine angemessene Erwerbstätigkeit ausüben, jedoch nur in der Wohlverhaltensphase.
Deshalb können Betroffene auch die Privatinsolvenz anmelden, ohne eine Arbeit zu haben. Denn das Insolvenzverfahren soll Personen helfen, die Restschuldbefreiung zu erreichen, unabhängig von ihrer finanziellen Situation.

Sind Sie arbeitslos und möchten Privatinsolvenz anmelden, ist es unter Umständen schwer für Sie, die Kosten des Verfahrens zu übernehmen. In diesem Fall haben Sie die Möglichkeit, die Stundung der Kosten zu beantragen. Wird die Stundung genehmigt, müssen Sie in der Regel erst nach Ende des Verfahrens die Zahlungen leisten. Die Voraussetzung dafür ist zudem, dass Sie über ein ausreichendes Einkommen verfügen.

Wie verhält es sich, wenn der Schuldner die Privatinsolvenz durchlaufen und arbeitslos geworden ist? Auch wenn nach Eintritt der Arbeitslosigkeit kein pfändbares Einkommen mehr erwirtschaftet werden kann, läuft die Privatinsolvenz weiter.

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Welche Pflichten haben Sie in der Wohlverhaltensphase?

Sie befinden sich in der Privatinsolvenz und sind arbeitslos geworden? Es gibt einige Dinge, die Sie nun beachten müssen.

Sie befinden sich in der Privatinsolvenz und sind arbeitslos geworden? Es gibt einige Dinge, die Sie nun beachten müssen.

In der Regel gilt in der Wohlverhaltensphase die sogenannte Erwerbsobliegenheit.

Jedoch können auch Personen, die arbeitslos sind, die Privatsolvenz durchlaufen.

Jedoch haben sie während der Wohlverhaltensphase bestimmte Pflichten, denen sie nachgehen müssen.

Demnach müssen Schuldner sich um eine Arbeit bemühen, wie im § 287b der Insolvenzordnung geregelt ist:

Ab Beginn der Abtretungsfrist bis zur Beendigung des Insolvenzverfahrens obliegt es dem Schuldner, eine angemessene Erwerbstätigkeit auszuüben und, wenn er ohne Beschäftigung ist, sich um eine solche zu bemühen und keine zumutbare Tätigkeit abzulehnen.

Sind oder werden Sie während der Privatinsolvenz arbeitslos, müssen Sie Nachweise erbringen, dass Sie sich regelmäßig um eine Arbeit bemühen, die Ihren Qualifikationen entspricht. Wird Ihnen eine zumutbare Stelle angeboten, sind Sie verpflichtet, diese anzunehmen. Wenn Sie sich nicht um eine Arbeitsstelle bemühen oder eine zumutbare ablehnen, müssen Sie mit Konsequenzen rechnen, wenn Sie während der Privatinsolvenz arbeitslos sind. In der Regel können Sie dann die Restschuldbefreiung nicht erreichen und die Gläubiger können die Zwangsvollstreckung ergreifen.

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