SchuldnerAtlas 2019: Weiche Überschuldung steigt, harte Überschuldung sinkt

News vom 21. November 2019

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Laut SchuldnerAtlas nimmt die weiche Überschuldung zu. Das sind Fälle mit einer nachhaltigen Zahlungsstörung.
Laut SchuldnerAtlas nimmt die weiche Überschuldung zu. Das sind Fälle mit einer nachhaltigen Zahlungsstörung.

Erneut hat die Wirtschaftsauskunftei Creditreform die finanzielle Situation deutscher Verbraucher unter die Lupe genommen. Laut ihrem aktuellen SchuldnerAtlas nimmt die weiche Überschuldung deutlich zu. Damit sind nicht ganz so stark überschuldete Verbraucher gemeint. Diese Fälle einer nachhaltigen Zahlungsstörung stiegen um etwa 115.000 Fälle, während die harte Überschuldung (juristisch relevante Sachverhalte) um ca.125.000 Fälle zurückgingen.

Schleichender Einstieg in die Überschuldung

Laut dem SchuldnerAtlas bedeutet weiche Überschuldung, dass die Gläubiger ihre Schuldner mindestens zweimal erfolglos gemahnt haben. Häufig sind die Schulden relativ gering. Das klingt harmlos, kann aber fatale Folgen haben. Denn nach der Creditreform geraten hiervon betroffene Verbraucher schleichend in eine Überschuldungsspirale. Nachhaltige Zahlungsstörungen sind häufig die Vorstufe einer Überschuldung.

Weil die Löhne stiegen und Arbeitsplätze sicherer wurden, wurden viele Verbraucher unvorsichtiger bei ihren Ausgaben. Laut SchuldnerAtlas ist diese weiche Überschuldung häufig auf ein falsches Konsumverhalten zurückzuführen:

„Insbesondere der Auslöser ‚unwirtschaftliche Haushaltsführung‘, der oft auch synonym mit dem Begriff ‚irrationales Konsumverhalten‘ verwendet wird, bildet oft den ‚schleichenden Einstieg“ in eine Überschuldungsspirale und korreliert daher eher mit den Fällen mit geringer Überschuldungsintensität.“

[Quelle: Creditreform: SchulderAtlas Deutschland 2019, S. 7]
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Harte Überschuldung geht weiter zurück

SchuldnerAtlas: Die weiche Überschuldung ist häufig der Einstieg in die Schuldenfalle.
SchuldnerAtlas: Die weiche Überschuldung ist häufig der Einstieg in die Schuldenfalle.

Während nach dem aktuellen SchuldnerAtlas die weiche Überschuldung ansteigt, gehen die Fälle harter Überschuldung weiter zurück. Die Creditreform meint hiermit Verbraucher, bei denen die Überschuldung besonders hoch ist. In diesen Fällen hat die Wirtschaftsauskunftei meist Negativmerkmale zu einer Person gespeichert, die auf juristische Sachverhalte zurückzuführen sind, z. B.:

Meistens haben die betroffenen Verbraucher eine längere Überschuldungskarriere hinter sich und offene Verbindlichkeiten in beträchtlicher Höhe angehäuft. Obwohl die Zahl harter Überschuldungsfälle rückläufig ist, stecken immer noch mehr als vier Millionen Bürger in einer dauerhaften hohen Schuldenfalle.

Konsumschulden – Vorsicht Schuldenfalle!

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Der SchuldnerAtlas belegt: Die weiche Überschuldung ist häufig der Anfang der Schuldenspirale. Wer Schulden nicht vermeidet und bestehende Verbindlichkeiten nicht konsequent abbaut, landet schnell in einer finanziellen Notsituation, die sich nicht mehr so leicht auflösen lässt.

Dabei ist es relativ einfach, Schulden zu vermeiden:

  • Behalten Sie stets den Überblick über Ihre Einnahmen und Ausgaben, z. B. mit einem Haushaltsbuch.
  • Setzen Sie sich ein monatliches Budget.
  • Hinterfragen Sie Ihr Konsumverhalten.
  • Vermeiden Sie Kreditschulden für reine Konsumgüter.
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