Kreditkarte trotz Insolvenzverfahren erhalten – Welche Möglichkeiten bestehen?

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Das Wichtigste zum Thema „Kreditkarte trotz Insolvenzverfahren“

  1. Eine reguläre Kreditkarte im Insolvenzverfahren zu bekommen, ist häufig nicht möglich.
  2. Banken prüfen nämlich die Kreditwürdigkeit eines Antragstellers – etwa mithilfe einer SCHUFA-Auskunft. Die Privatinsolvenz wirkt sich negativ auf die Bonität aus.
  3. Eine Lösung ist eine Prepaid-Kreditkarte. Hier spielen die Kreditwürdigkeit und die Insolvenz in der Regel keine Rolle.

Unter welchen Voraussetzungen wird eine Kreditkarte bewilligt?

Bewilligt die Bank eine Kreditkarte trotz laufendem Insolvenzverfahren?

Bewilligt die Bank eine Kreditkarte trotz laufendem Insolvenzverfahren?

Mit einer Kreditkarte können Personen schnell und einfach bezahlen. Die Beträge werden jedoch nicht, wie einer Girocard, sofort abgebucht. Vielmehr kann der Karteninhaber den Betrag erst später begleichen. Die Bank stellt also für einen bestimmten Zeitraum einen Kredit zur Verfügung.

Werden Kredite beantragt, prüft die Bank zunächst die Kreditwürdigkeit des Antragstellers. Hierzu wird unter anderem meist eine aktuelle SCHUFA-Auskunft eingeholt. Die Bank möchte nämlich sicherstellen, dass der Kreditnehmer tatsächlich dazu in der Lage ist, die Geldsumme zurückzahlen. Die Insolvenz wirkt sich negativ auf die Kreditwürdigkeit aus.

Was bedeutet das nun für eine Kreditkarte. Ist sie trotz Insolvenzverfahren zu bekommen? Gleiches wie im vorherigen Abschnitt beschrieben gilt für eine Kreditkarte. Auch hier wird der Antrag in der Regel abgelehnt, wenn der Antragsteller über kein ausreichendes Einkommen verfügt und die Informationen in seiner SCHUFA-Auskunft eher schlecht ausfallen. Aus diesem Grund ist es häufig kaum möglich, eine reguläre Kreditkarte zu bekommen, wenn Sie gerade die Privatinsolvenz durchlaufen.

Erhalten Sie eine Kreditkarte nach durchlaufenem Insolvenzverfahren? Schließlich erfolgt am Ende der privaten Insolvenz die Restschuldbefreiung und der Betroffene ist seine Schulden endlich los. Ganz so einfach ist es jedoch leider nicht. Die SCHUFA speichert die Daten über die Restschuldbefreiung drei Jahre lang. Dieses Negativmerkmal macht es häufig unmöglich, bei der Bank eine Kreditkarte oder einen Kredit zu bekommen, auch wenn die Privatinsolvenz bereits beendet wurde.
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Die Lösung: Prepaid-Kreditkarte während der Insolvenz nutzen

In der Regel erhalten Sie eine Prepaid-Kreditkarte trotz Insolvenzverfahren.

In der Regel erhalten Sie eine Prepaid-Kreditkarte trotz Insolvenzverfahren.

Die Lösung für Betroffene ist die Nutzung einer sogenannten Prepaid-Kreditkarte. Diese wird trotz Insolvenzverfahren in der Regel von der Bank bewilligt. Doch wie funktioniert diese besondere Kreditkarte genau?

Der Begriff „Prepaid“ stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „im Voraus bezahlt“. Im Unterschied zu einer klassischen Kreditkarte gewährt die Bank hier keinen Kredit. Vielmehr kann der Kartenbesitzer nur das Guthaben nutzen, welches er im Vorhinein auf die Kreditkarte aufgeladen hat. Es handelt sich hierbei also um eine reine Guthabenkarte.

Aus diesem Grund wird die Bonität des Antragstellers vor der Bewilligung in der Regel nicht geprüft. Eine schlechte SCHUFA-Auskunft ist hier also meist kein Hindernis, weshalb Schuldner diese besondere Kreditkarte auch trotz laufendem Insolvenzverfahren erhalten können.

Ein „Überziehen“ ist nicht möglich. Sie können also nicht mehr Geld ausgeben, als sie vorher eingezahlt haben. Das macht die Kreditkarte, die trotz Insolvenzverfahren zu haben ist, zwar sicher, allerdings ist sie damit auch weniger flexibel. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass Prepaid-Kreditkarten häufig nicht als Sicherheit bei der Buchung von Hotelzimmern oder Mietwagen anerkannt werden.

Bedenken Sie jedoch Folgendes: Für eine Prepaid-Kreditkarte verlangt die Bank in der Regel bestimmte Gebühren – auch wenn es sich um ein Angebot ohne Jahresgebühr handelt. Bestimmte Vorgänge, wie etwa das Aufladen eines Betrages oder das Abheben von Bargeld, müssen oft nämlich gesondert bezahlt werden. Während der Privatinsolvenz bleibt Ihnen nur ein gewisser Teil Ihres Einkommens übrig, weshalb Sie die Kosten auf jeden Fall nicht unterschätzen sollten.
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