Spartipps für Rentner und Senioren: So geben Sie weniger Geld aus

Das Wichtigste über Spartipps für Rentner

Wie schaffe ich es, mit meiner geringen Rente besser über die Runden zu kommen?

Zunächst ist es ratsam, einen Finanzcheck durchzuführen und sich Einkommen und Ausgaben genau anzuschauen. Mehr zum Kassensturz lesen Sie hier. Sofern Sie Schulden haben, sollten Sie sich zuerst darum kümmern, am besten mithilfe einer Schuldnerberatungsstelle.

Wie kann ich meine Kosten senken?

In diesem Abschnitt haben wir einige Spartipps zum Thema Miete und Strom sowie Lebenshaltungskosten zusammengefasst.

Gibt es noch weitere Spartipps für Rentner?

Ja, Senioren profitieren von verschiedenen Rabatten und Sonderkonditionen. Näheres erfahren Sie hier.

Wenn die Rente knapp wird – die wichtigsten Spartipps für Rentner

Welche Spartipps speziell für Rentner gbit es?
Welche Spartipps speziell für Rentner gibt es?

Es ist ein seit langem anhaltender Trend, dass Senioren mit ihrer Altersrente nur noch ein schmales Budget zur Verfügung steht. In den letzten Jahren sind die Renten kaum gestiegen, die Energie- und Lebenshaltungskosten dafür umso mehr. Hinzu kommt, dass viele Menschen während ihrer Berufszeit nicht ausreichend vorsorgen konnten, weil schon das Gehalt nicht genügte, um Rücklagen zu bilden.

Eine wirksame Lösung zur Bekämpfung der Altersarmut ist noch nicht in Sicht. Die neue Grundrente löst das Problem nur ansatzweise. Umso mehr gilt es, das Beste aus der Situation herauszuholen – mit den folgenden Hilfsangeboten und Spartipps für Rentner.

Finanzcheck: Beginnen Sie mit einem Kassensturz

Zunächst einmal müssen Sie herausfinden, wo Sie finanziell stehen und wie viel Budget Sie monatlich zur Verfügung haben. Deshalb beginnen wir unsere Spartipps für Rentner mit folgenden Fragestellungen:

  • Wie viel Nettoeinkommen steht Ihnen monatlich zur Verfügung?
  • Haben Sie neben der Rente weitere Einnahmequellen oder Ersparnisse?
  • Welche festen Ausgaben fallen jeden Monat für Miete, Telefon, Strom etc. an (Fixkosten)?
  • Wie viel Geld bleibt übrig, wenn Sie Ihre Fixkosten von Ihrem Monatseinkommen abziehen?

Die Differenz zwischen Ihren Einnahmen und den festen Ausgaben ist das Budget, das Ihnen monatlich für alltägliche Ausgaben wie Wocheneinkäufe oder ein Konzertbesuch zur Verfügung steht. Um die Kontrolle über Ihr Budget zu behalten, ist ein Haushaltsplan empfehlenswert, in welchem Sie Ihre laufenden Ausgaben festhalten. Damit wissen Sie stets, wie viel Geld zum Monatsende übrig bleibt und ob es auch bis dahin ausreicht.

Spartipps für Rentner, die ihre Rente aufbessern wollen: Wenn Sie merken, dass Ihre Altersrente sehr knapp bemessen ist, stellen Sie sich die Frage, ob Sie gesundheitlich fit genug sind, um sich etwas dazuzuverdienen. Wer die Regelaltersgrenze erreicht hat, darf unbegrenzt dazuverdienen, muss aber seine Einnahmen versteuern. Wer diese Altersgrenze noch nicht erreicht hat, sollte es vermeiden, die Zuverdienstgrenze von 450 Euro monatlich zu überschreiten, weil die Rente anderenfalls gekürzt wird.

So senken Sie Ihre Kosten – Spartipps für Rentner rund um Fix- und Lebenshaltungskosten

Spartipps: Für Senioren und Rentner gibt es zahlreiche Rabatte und Sonderkonditionen bei verschiedenen Dienstleistern und Unternehmen.
Spartipps: Für Senioren und Rentner gibt es zahlreiche Rabatte und Sonderkonditionen bei verschiedenen Dienstleistern und Unternehmen.

Vielleicht hat Ihr Kassensturz zu Tage gefördert, dass einige Ihrer Ausgaben zu viel Ihrer Einnahmen verschlingen. Dann kann es zum Beispiel erforderlich sein, dass Sie Ihre Wohnsituation Ihrem Geldbeutel anpassen:

  • Überlegen Sie, ob Sie nicht in eine günstigere Wohnung ziehen wollen. Leistungsberechtigte können sich an das Sozialamt wenden und dort z. B. ein Darlehen für die Mietkaution beantragen. Außerdem gibt es Wohlfahrtsverbände, die Hilfesuchende über Stiftungen finanziell unter die Arme greifen.
  • Vielleicht ist es auch eine Option für Sie, ein Zimmer an Studenten unterzuvermieten. Allerdings benötigen Sie dafür in der Regel die Zustimmung des Vermieters.

Mit diesen Spartipps für Rentner lassen sich weitere Fixkosten sparen bzw. senken:

  • Bitten Sie einen unabhängigen Energieberater der Verbraucherzentrale um einen Besuch. Dieser spürt Energiefresser auf und gibt Ihnen wertvolle Tipps, wie Sie Ihre Stromkosten senken können.
  • Prüfen Sie, ob es sich lohnt, den Gas- oder Stromanbieter zu wechseln. Lassen Sie sich ruhig von Ihren Kindern und Enkeln bei der Recherche unterstützen.
  • Nehmen Sie Ihre Versicherungsverträge unter die Lupe. Laut Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen benötigen Senioren im Ruhestand normalerweise keine Unfall-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsversicherung mehr.

Rabatte und Sonderangebote: Lebensabend genießen mit Spartipps nur für Rentner

Viele öffentliche sowie kulturelle Einrichtungen und Dienstleister halten besondere Rabatte nur für Senioren bereit:

  • Rentner fahren gewöhnlich günstiger mit dem öffentlichen Nahverkehr, weil es für sie oft preiswertere Tickets oder Monatskarten gibt.
  • Theater, Museen, Galerien bieten Senioren günstigere Eintrittspreise.
  • Sie planen eine Reise oder einen Wellness-Tag? Fragen Sie im Hotel oder der entsprechenden Einrichtung nach Angeboten für Senioren.

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Über den Autor

Franziska
Franziska L.

Seit 2017 verstärkt Franziska das Redaktionsteam von schuldnerberatung.de. In ihren Texten vermittelt sie Wissen rund um Schuldenabbau, Finanzen sowie Verbraucherschutz und beantwortet Fragen zur Insolvenz und Zwangsvollstreckung. Entsprechendes Fachwissen bringt sie aus ihrer juristischen Ausbildung mit.

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1 Gedanke zu „Spartipps für Rentner und Senioren: So geben Sie weniger Geld aus

  1. Hansjörg

    Günstige Preise für öffentl. Nahverkehr gibt es in Südbaden (Raum Freiburg) nicht, und da die Einzelfahrpreise im öffentl. Nahverkehr zu teuer sind, ist die preiswertere Alternative das Auto, das man hier zum Einkauf für den tägl. Gebrauch auf dem Land sowie benötigt, da die Einkaufsmöglichkeiten am Stadt/Ortsrand sind und nicht mit dem öffentl. Nahverkehr erreichbar sind. Auch Vergünstigungen in Museum etc. gibt es hier nicht, dafür gibt es z.B. in Freiburg freier Eintritt für Jugendliche bis 27. Jahre, im Gegenzug wurden die Eintrittsgelder, welche auch in vollem Umfang für Rentner gelten, moderat angehoben. In Italien gibt es für freien Eintritt für Personen ab 65 J. im kommun. Museum und in Österreich fährt der Rentner zu bestimmten Zeiten mit 50% Rabatt. Warum kann man das nicht auch hierzulande für Rentner ermöglichen? Zwischen 8.30 Uhr und 17.00Uhr fahren die Züge leer durch die Gegend, vielleicht könnte man da die Akzeptanz für ältere Leute zu Gunsten des öffentl. Nahverkehrs verbessern.

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