Kosten für Girokonto: Banken zu mehr Preistransparenz verpflichtet

News vom 7. November 2018

Was ist für Sie der beste Weg aus den Schulden?
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten!
Online Schuldenanalyse →

Banken sind angehalten, die Kosten für ein Girokonto offenzulegen.

Banken sind angehalten, die Kosten für ein Girokonto offenzulegen.

Die Frage, wie viel ein Girokonto kostet, war bisher nicht immer einfach zu beantworten. Das ändert sich jetzt durch die Umsetzung einer EU-Richtlinie. Nach dem Zahlungskostengesetz (ZKG) müssen Banken seit November die Preise und Kosten für ein Girokonto offenlegen. Und sie sind verpflichtet, mindestens einmal im Jahr ihre Kunden kostenlos über die Girokosten zu informieren.

Mehr Transparenz durch jährliche Entgeltübersichten

Zwar waren die Gebühren auch bisher für Bankkunden einsehbar. Diese mussten sich die Kosten für ihr Girokonto jedoch mühsam selbst zusammensuchen. Diese waren teils an unterschiedlichen Stellen der Kontoauszüge versteckt. Das ist nicht länger möglich, denn die Geldinstitute sind nun zu mehr Preis- und Kostentransparenz verpflichtet.

Die nun obligatorische jährliche Übersicht über die Kosten für ein Girokonto enthält folgende Informationen:

  • Wie teuer ist die Kontonutzung?
  • Wie wurde das Konto genutzt?
  • Für welche Leistungen werden die einzelnen Preise erhoben?

Kunden können damit besser einschätzen, auf welche Gebühren sie bei alternativen Angeboten besonders achten müssen und inwieweit wichtige Kosten bei anderen Anbietern bereits pauschal im Kontoführungsentgelt inbegriffen sind.

Geldinstitute müssen die Kosten für das Girokonto leicht verständlich und gut vergleichbar zur Verfügung stellen. Kunden sollen dadurch in die Lage versetzt werden, Kosten einfacher gegenüberzustellen und miteinander zu vergleichen, um so den für sie günstigsten Anbieter zu finden. Diese gesetzliche Vorgabe gilt sowohl für vorvertragliche Entgeltinformationen als auch für die jährliche Übersicht.

Basiskonto und P-Konto

Die Bank darf für das Basiskonto Gebühren erheben. Die Kosten für dieses Girokonto müssen jedoch angemessen sein.

Die Bank darf für das Basiskonto Gebühren erheben. Die Kosten für dieses Girokonto müssen jedoch angemessen sein.

Jeder Verbraucher hat einen Anspruch auf ein Basiskonto. Das ist ein Konto, welches folgende Mindestfunktionen bietet: Bareinzahlungen, Auszahlungen, bargeldlose Transaktionen mit einer Geldkarte, Lastschriften, Überweisungen und Daueraufträge. Auch obdachlose, asylsuchende und geduldete Menschen können ein solches Konto beanspruchen.

Die Bank muss ein solches Jedermann-Konto jedoch nicht kostenlos anbieten. Sie darf angemessene Kosten für dieses Girokonto erheben.

Verbraucher, denen aufgrund hoher Schulden eine Pfändung droht, können im Antrag zum Jedermann-Konto verlangen, dass dieses als Pfändungsschutzkonto (P-Konto) eingerichtet wird.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (32 Bewertungen, Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...
Was ist für Sie der beste Weg aus den Schulden?
Prüfen Sie jetzt kostenlos Ihre Möglichkeiten!
Online Schuldenanalyse →

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.