Wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung?

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Das Wichtigste zur Dauer einer Zwangsvollstreckung

  1. Wie lange eine Zwangsvollstreckung genau dauert, ist immer vom Einzelfall und von verschiedenen Faktoren abhängig. Die Dauer kann einige Wochen bis mehrere Monate betragen.
  2. Einem Vollstreckungsverfahren geht in der Regel ein gerichtliches Mahnverfahren voraus, welches auch mehrere Wochen in Anspruch nimmt.
  3. Je nach Form der Zwangsvollstreckung kann die Dauer variieren. Ein kombinierter Zwangsvollstreckungsauftrag kann das Vollstreckungsverfahren beschleunigen.

Wie lange dauert es, bis es zur Zwangsvollstreckung kommt?

Zwangsvollstreckung: Welche Dauer hat eine Zwangsvollstreckung, wenn ein Gerichtsvollzieher beauftragt wird?

Zwangsvollstreckung: Welche Dauer hat eine Zwangsvollstreckung, wenn ein Gerichtsvollzieher beauftragt wird?

Kommen Schuldner den Zahlungsaufforderungen dauerhaft nicht nach, haben Gläubiger die Möglichkeit, die offenen Forderungen mittels einer Zwangsvollstreckung einzutreiben. Diese können Sie aber nicht ohne Weiteres durchführen. Reagiert ein Schuldner nicht auf Zahlungserinnerungen, muss zuerst ein gerichtliches Mahnverfahren durchlaufen werden, dass mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann.

Hat der Schuldner einen gerichtlichen Mahnbescheid erhalten, hat dieser zwei Wochen Zeit, um die offenen Forderungen zu begleichen oder dem Bescheid zu widersprechen. Reagiert der Schuldner in keinster Weise auf den Mahnbescheid, kann der Gläubiger einen Vollstreckungstitel vor Gericht erwirken und erhält somit die Berechtigung seine Forderungen mittels Zwangsvollstreckung zu befriedigen. Nun folgt das Vollstreckungsverfahren. Aber wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung?

Übrigens: Gehört zu Ihren Gläubigern das Finanzamt oder das Jugendamt, weil Sie Unterhalt– oder Steuerschulden haben, kann eine Zwangsvollstreckung hier mitunter schneller eingeleitet werden, da Behörden und Ämter keinen Vollstreckungstitel beantragen müssen, um eine Zwangsvollstreckung durchführen zu können.
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Zwangsvollstreckung: Dauer ist vom Einzelfall abhängig

Wie lange eine Zwangsvollstreckung dauert, kann pauschal nicht beantwortet werden. Ein Zwangsvollstreckungsverfahren kann einige Wochen bis mehrere Monate andauern und die Dauer ist von mehreren Faktoren abhängig:

  • In welcher Höhe wird vollstreckt?
  • Über wie viel Vermögen verfügt der Schuldner?
  • Welche Form der Zwangsvollstreckung soll angewandt werden?
  • Wird ein Gerichtsvollzieher beauftragt, der die Zwangsvollstreckung durchführt?
  • Handelt es sich um eine Einzelzwangsvollstreckung oder eine Gesamtzwangsvollstreckung?
Wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung bei Unterhalt- oder Steuerschulden?

Wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung bei Unterhalt- oder Steuerschulden?

Aufgrund der Verjährungsfrist, kann ein Schuldtitel aber 30 Jahre lang vollstreckt werden. Diese Frist kann aber auch auch von vorn beginnen, wenn zum Beispiel der Schuldner den Anspruch des Gläubigers auf eine Befriedigung seiner Forderungen, beispielsweise durch eine Abschlagszahlung, Zinszahlung, Sicherheitsleistung anerkennt oder wenn ein Gericht oder eine Behörde eine Vollstreckungshandlung vornimmt oder beantragt.

Kann die Dauer eines Zwangsvollstreckungsverfahrens beschleunigt werden? Gläubiger sollten bei einer Zwangsvollstreckung mehrere Pfändungsarten in Betracht ziehen. Werden verschiedene Formen der Zwangsvollstreckung kombiniert und in Auftrag gestellt, können Gläubiger auf diese Weise schneller an ihr Geld kommen.

Wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung bei einer Sachpfändung?

Wird beispielsweise ein Gerichtsvollzieher beauftragt, die Forderungen mittels einer Sachpfändung einzutreiben, wird dieser sich in jedem Fall im Vorfeld beim Schuldner ankündigen. Dies kann unter Umständen recht schnell gehen, kann aber auch je nach Auftragslage bis zu mehrere Wochen dauern.

Wie lange dauert eine Zwangsvollstreckung bei einer Lohn- und Kontopfändung?

Auch eine Konto- oder Lohnpfändung kann je nach Höhe des pfändbaren Vermögens bzw. Einkommens länger dauern. Bei einer Kontopfändung darf nur der Betrag gepfändet werden, der den Grundfreibetrag übersteigt. Wird der Freibetrag aber innerhalb eines Monats nicht verbraucht, kann die Bank den übrig bleibenden Betrag pfänden und an die Gläubiger überweisen.

Ist die Höhe des Einkommens oder des Vermögens nicht ausreichend , um die Schulden vollständig zu begleichen, werden die fehlenden Beträge monatlich abgezogen, bis die Forderungen komplett befriedigt wurden. Dies kann also je nach Vermögens- bzw. Einkommenshöhe einige Monate dauern.

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