Schulden bei der Krankenkasse: Welche Optionen gibt es?

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Das Wichtigste zu „Schulden bei der Krankenkasse“

  1. In der Regel können nur Privatversicherte und Selbstständige Schulden bei der Krankenkasse machen.
  2. Haben Sie Ihren Beitrag nicht gezahlt, stehen Ihnen in Notsituationen trotzdem ärztliche Versorgungsleistungen zu.
  3. In vielen Fällen sind Ratenzahlungen möglich. Wichtig ist, dass Sie kooperieren.

Wie entstehen Schulden bei der Krankenkasse und wie werden Sie sie los?

Haben Sie bei der Krankenkasse Schulden und sind selbstständig, kontaktieren Sie am besten direkt Ihre Versicherung.

Haben Sie bei der Krankenkasse Schulden und sind selbstständig, kontaktieren Sie am besten direkt Ihre Versicherung.

Es gibt viele verschiedene Gründe für das Entstehen von Schulden. Häufig ist schlichtweg das monatliche Einkommen nicht hoch genug, um die anfallenden Ausgaben tragen zu können und so rutschen Sie von Monat zu Monat weiter in die Verschuldung. Aber auch unvorhergesehene Situationen wie andauernde Krankheitsfälle können ein Loch in die Kasse reißen.

Wer in finanziellen Nöten ist, hat dann Probleme, die laufenden Kostenpunkte zu begleichen. Neben der Miete sind Beiträge für Versicherungen einer der größten monatlichen Kostenfaktoren. Wer bei der Krankenkasse Schulden hat, kann im Vergleich zu anderen Schuldenquellen auf Kooperation hoffen. Was genau passiert, wenn Sie Ihren Versicherungsbeitrag nicht zahlen können und wie Sie am besten aus der Misere herauskommen, erfahren Sie hier.

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Wie macht man bei der Krankenkasse Schulden?

Sie haben bei der Krankenkasse Schulden? Eine Ratenzahlung ist häufig möglich.

Sie haben bei der Krankenkasse Schulden? Eine Ratenzahlung ist häufig möglich.

Für die meisten Menschen ist es überhaupt nicht möglich, Beitragsschulden bei der Krankenkasse zu haben. Denn für all diejenigen, die festangestellt sind und deren Einkommen über dem Betrag für Geringverdiener liegt, läuft die gesetzliche Versicherung über den Arbeitgeber.

Der Betrag wird automatisch von ihrem Bruttogehalt abgezogen und an die Krankenkasse weitergeleitet. In diesem Fall ist es in aller Regel nicht möglich, bei der Krankenkasse Beitragsschulden zu haben.

Angst vor Schulden bei der Krankenkasse müssen auch Hartz-4-Empfänger in der Regel nicht haben, da der Leistungsträger die Kosten für eine gesetzliche Pflichtversicherung übernimmt. Anders sieht es für diejenigen aus, die privatversichert oder selbstständig sind.

Haben Sie eine private Krankenversicherung, müssen Sie den Beitrag jeden Monat selbst zahlen. Tun Sie das nicht, entstehen Schulden. Die gleiche Regelung wie bei privaten Krankenkassen gilt auch für Selbstständige.

Was passiert, wenn Sie Schulden bei der Krankenkasse haben?

Haben Sie bei der Krankenkasse Schulden, ist eine Verjährung nach vier Jahren möglich.

Haben Sie bei der Krankenkasse Schulden, ist eine Verjährung nach vier Jahren möglich.

Wird die Krankenkasse Ihnen die Schulden erlassen, weil Sie kein Geld haben? Ganz so einfach ist das nicht. Solange Sie aber kooperieren, lässt sich in den meisten Fällen ein Weg finden, wie die Schulden beglichen werden können. Grundsätzlich ist in Fällen von Schulden bei der Krankenkasse auch eine Ratenzahlung möglich. Entscheidend ist, dass Sie Bereitschaft zeigen, die Schulden begleichen zu wollen, und nicht versuchen, sich vor Pflichtzahlungen zu drücken.

Gleiches gilt im Falle von Schulden bei der Krankenkasse in Sachen Verjährung. In § 25 SGB IV heißt es bezüglich der Option einer Verjährung:

(1) Ansprüche auf Beiträge verjähren in vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind. Ansprüche auf vorsätzlich vorenthaltene Beiträge verjähren in dreißig Jahren nach Ablauf des Kalenderjahrs, in dem sie fällig geworden sind.

Ich habe Schulden bei der Krankenkasse. Kann ich die Versicherung wechseln?

Ich habe Schulden bei der Krankenkasse. Kann ich die Versicherung wechseln?

Das bedeutet, dass – solange nicht davon auszugehen ist, dass Sie wissentlich und in böswilliger Absicht nicht zahlen – eine Verjährung der Schulden nach vier Jahren greift. Es ist grundsätzlich auch möglich, Schulden bei der Krankenkasse in die Privatinsolvenz einzuberechnen. Verlassen Sie sich jedoch nicht auf diese Option.

Haben Sie Schulden bei der Krankenkasse und werden krank, können Sie ohne Angst vor weiteren Rechnungen zum Arzt gehen. Wer Schulden bei der Krankenkasse hat, ist trotzdem versichert. Zumindest in Fällen von akuter Behandlungsnot muss die Krankenkasse trotz Schulden die Kosten übernehmen. Allerdings nur für einen Zeitraum von zwei Monaten.

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32 Gedanken zu „Schulden bei der Krankenkasse: Welche Optionen gibt es?

  1. Amar D.

    Ich habe seit 2010 Schulden bei meiner Krankenkasse. Insgesamt sind es mittlerweile 34.000€. Diese müssten doch mittlerweile verjährt sein!? Trotzdem fordert meine Krankenkasse das Geld weiter ein.

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Amar,

      liegt keine titulierte Forderung vor, tritt die Verjährung in der Regel innerhalb von vier Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres der Fälligkeit ein. Handelt es sich jedoch um vorsätzlich vorenthaltene Beiträge, so tritt die Verjährung erst nach 30 Jahren ein.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
    2. Sandra

      Hallo…
      Hört sich an wie bei mir. Als wäre ich es die das geschrieben hat ..
      Können wir irgendwie in Kontakt treten??
      Dann könnten wir mal ausführlich über diese schei…… reden 😉
      Aber wie wollen wir zusammenfinden?
      Haben die eine Idee würd mich freuen Lg’Sandra
      Lg’Sandra

      Antworten
  2. Oliver G.

    Hallo Zusammen,

    mein Sohn 27 Jahre alt war die letzten Jahre drogensüchtig.
    Dann wurde er in den letzten Jahren zweimal arbeitslos und häufte über 4000 Euro Schulden bei der Krankenkasse an.
    Er bekam es aufgrund seiner Drogenerkrankung nicht hin, Hartz IV zu beantragen, damit er wenigstens KV-Versichert war.
    Er wurde vor zwei Monaten jetzt für seinen Drogenkonsum und seine Dealertätigkeit gerichtlich bestraft.
    Er bekam 3 Jahre Bewährung, 250 Sozialstunden und muss über 1500 Euro Gerichts- und Anwaltskosten bezahlen.
    Er nimmt jetzt keine Drogen mehr und konnte eine Arbeitsstelle antreten.
    Die Schulden sind natürlich erdrückend, da er gleich mehrere Tausend Euro an die KV und andere bezahlen muss.
    Ich finde es nicht gut, dass jemand der aus gesundheitlichen Gründen (Drogenerkrankung) kein Einkommen erzielen kann im Nachhinein dann noch Pflichtversicherungsbeiträge voll entrichten soll, obwohl er in der Zeit keinen oder nur reduzierten Leistungsanspuch hat.
    Gibt es eine Möglichkeit, die angehäuften Schulden bei der KV zu reduzieren, da der Sohn in der Zeit nachweislich drogenabhängig war?

    Herzlich Grüße und vielen Dank für Lösungsvorschläge!

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Oliver,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein Anwalt kann Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  3. Sarah_Oo

    Hallo,

    ich habe aktuell folgendes Problem:
    Durch Trennung und Scheidung habe ich ca. 600€ Schulden bei der Krankenkasse, da ich von ALG II lebe kann och diese im Moment nicht abbezahlen. Ich war jetzt einige Wochen in tagesklinischer Behandlung und bin für die Fahrtkosten in Vorleistung gegangen (ca. 900km), in der Annahme, dass ich die Kosten von der Krankenkasse erstattet bekomme. Auf telef. Nachfrage, wann ich mit der Erstattung rechnen könne hat man mir jetzt mitgeteilt, dass die Erstattung mit meinen Beitragsschulden verrechnet wird. Ist das zulässig? Das Geld fehlt mir jetzt natürlich zu Leben.
    Herzliche Grüße

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Sarah,

      die Krankenkasse kann eigene Ansprüche gegen einen Versicherten mit dessen Ansprüchen verrechnen. Das darf aber nicht dazu führen, dass der Betroffene hilfebedürftig wird bzw. unter dem Existenzminimum lebt.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  4. Maria

    Ich war im Jahr 2008 bis Okt 2010 selbständig meine Krankenkasse braucht damals 9 Monate bis sie meine Papiere bearbeitete, nach 9monaten warten und nicht versichert sein auch meine Kinder nicht verlangten sie von mir die monatlichen Beträge auch rückwirkend so das man mir damit das Genick brach und meine Selbständigkeit abmelden musste, war gezwungen von Hartz IV zu leben bis ich eine Umschulung machte und nach einem Jahr arbeiten ging Zwischenzeit mehrere eidesstattliche Erklärungen abgegeben da ich diese Schulden nicht abtragen konnte. Vor zwei Jahren bin ich gekündigt worden in der Probe Zeit wegen hüft OP neue hüfte bekommen seid dem laufe ich bis dato 10.2018 mit Schmerzen rum wo keine Ursache gefunden wird Arbeitsamt hatte bereits Beiträge bezahlt und hatte auch Krankengeld. Nun zahlt mein Freund monatlich 185€ Beiträge an die A. da ich wegen eheähnliche Beziehung keine leistungs Anspruch habe er hat noch eine 14 jährige Tochter bekommt halbweisen Rente Kindergeld witwenrente und geht arbeiten. Die A. schickte uns zwei mal Mahnungen wegen der Beiträge die bezahlt wurden zwei mal rief ich persönlich an und man sagte mir das ein Teil der Beiträge trotz neuer staatlichen Versicherung an die altlasten bezahlt wird nun sei ich nicht mehr versichert wenn wir nicht mehr zahlen können. Was kann ich tun? Bin eigentlich noch in behandlich warum ich solche Schmerzen habe kann nicht ohne Schmerzen lange laufen liegen sitzen ext pp das Leben ist ziemlich eingeschränkt wollte eigentlich wieder arbeiten bin aber gezwungen bei zu starke Schmerzen Schmerzmitteln zu nehmen die
    Auf Dauer auch krank machen, ich brauche hilfe

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Maria,

      eine Schuldnerberatungsstelle bzw. ein Anwalt kann Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  5. Erich

    Hallo,
    ich habe in einem Zeitraum zwischen 2007-2014 immer wieder Zeiträume in dennen ich Arbeitslos war.
    Da ich in dieser Zeit gesachaft habe ohne Arbeitslosengeld über die Runden zu kommen, habe ich zu damaliger Zeit keine Notwenigkeit gesehen mich Arbeitslos zu melden. Ich wusste zu damaliger Zeit nicht, dass ich trozdem Versichert bin und dadurch Kosten auf mich zu kommen. Ich habe nie einen Brief erhalten, wichtig zu wissen ist dass ich zu damaliger Zeit oft umgezogen bin.
    Den ersten Brief von der Krankenkasse habe ich 2015 erhalten, in dem ca. 23 000 € von mir gefordert wurden. Ich habe merfach meine Situation geschildert und habe gehofft dass man die Summe irgendwie neu berechnen kann. 3 Jahre später, viel Briefe und viel bangen sind die Beträge bis 2013 alle neu berechnet worden und liegen jetzt bei 1500€ (ca. 10 Monate) und die Beiträge von 2014 könnten wegen einer Gesetztesänderung (laut der Versicherung) nicht neu berechnet werden und liegen bei ca. 3500€ (ca.4 Monate).
    Frage: Gibt es diese Gesetzesänderung? GIbt es nicht die Möglichkeit eine Erlassung der Beiträge zu beantragen, da ich nicht wissentlich und mit bösartiger Absicht nicht gezahlt habe und es danach fast verjährt sein müsste?

    Herzlich Grüße und vielen Dank für Lösungsvorschläge!

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Erich,

      seit 2014 gibt es neue bundesweit geltenden Beitragsbemessungsgrenzen (BBG) in der gesetzlichen Krankenversicherung. Unter Umständen wird darauf hingewiesen. Inwiefern Sie weiter vorgehen sollten, kann am besten ein Anwalt einschätzen. Wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  6. Giuseppe P.

    Hallo, seit 2001 in keiner Krankenversicherung.
    Keine Ansprüche geltend gemacht, in den Jahren. Kein Hartz 4 oder ähnliches.
    2001 war Ich noch privat. Dann Beiträge nicht bezahlt, und somit aus der KK geflogen. Wie Ich mich wieder anmelden wollte, Hepatis C, nahm man mich nicht mehr auf, in der B.
    Nun möchte Ich mich meinen Wohnsitz ins Ausland verlegen. Doch beim Amt, vor Ort, fragt man mich nach meiner Krankenkasse Karte.
    Was kann/musd Ich tuen?
    Danke für die Hilfe.

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Guiseppe,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung geben. Ein Anwalt kann den Fall prüfen und Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  7. Bärbel W.

    Ich habe 5300.Euro Schulden bei der A.,ich zahle jeden Monat meinen Beitrag,ich bin Rentner,die Schulden sind entstanden weil ich in Griechenland lebe meinen Nachweis nicht erbracht habe,die Post ist nicht angekommen.Die Schulden betragen 2700Euro der Rest sind Gebühren.Meine Rente ist klein ich würde aber 100 Euro im Monat aufbringen,weiß nicht wie ich mich verhalten soll.

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Bärbel,

      wir dürfen an dieser Stelle keine kostenlose Rechtsberatung anbieten. Ein in Deutschland ansässiger Anwalt kann die Unterlagen prüfen und Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
    2. Rieger

      Hallo mein freund ist arbeitslos geworden und hatte den totalen durchhänger es sind bei der krankenkasse 50.000 euro schulden entstanden jetzt ist er seid 2 jahren wieder arbeiten meine frage es werden ja jetzt die krankenbeiträge bezahlt von Arbeitgeber….die krankenkasse schickt ihn aber keine krankenkarte kann er die Krankenkasse wechseln?? Weil er auch zum arzt muss und die wollen keine rausrücken

      Antworten
      1. schuldnerberatung.de

        Hallo,

        damit ein Wechsel möglich ist, muss eine Kündigungsbestätigung der alten Krankenkasse vorliegen. Hierbei können sich Probleme ergeben. Ein Anwalt kann Sie zum weiteren Vorgehen beraten.

        Ihr Team von schuldnerberatung.de

        Antworten
  8. Conny

    Hallo, ich wurde 2011 durch Scheidung von der Familien KV abgemeldet. Damals war ich im außereuropäischen Ausland, mein dt. Wohnsitz war aber nie abgemeldet (Eigentumswohnung die ich selber bewohne).
    Seit wenigen Jahren bin ich hauptsächlich wieder in Deutschland und nur paar mal im Jahr für wenige Wochen im Ausland. Ich bin weder in Deutschland noch im Ausland bei einer Versicherung gemeldet oder in einem angemeldeten Arbeitsverhältnis.
    Wenn nun in Deutschland wieder ein meldepflichtiges Arbeitsverhältnis eingehe, muss ich KV Beiträge nachzahlen? Ich beziehe kein Hartz IV oder dergleichen.
    Eine Anmeldung zur freiwilligen Versicherung bei meiner alten KV wurde abgelehnt, da mein Einkommen nicht ausreichend würde.

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Conny,

      bei derart gelagerten Sonderfällen empfiehlt sich die Beratung durch einen Anwalt.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  9. Maxim

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe Ihre Seite im Internet gefunden und wende mich hilfesuchend an Sie.

    Und zwar habe ich in den letzten Jahren (2015 – anfang 2018, eine hohe Menge an Beitragsschulden bei meiner Krankenkasse angesammelt. Die Forderungen liegen aktuell bei knapp 4000 Euro.
    Diese Summe entstand weil ich jahrelang mehr oder weniger obdachlos und ohne festen Arbeit war, natürlich sollte man sich arbeitslos melden damit die KV weiterhin bezahlt wird. Zu der Zeit hatte ich privat einige Schicksalsschläge zu verkraften und bin in eine tiefe Depression gefallen, es war mir einfach nicht möglich banale Dinge zu bewerkstelligen, sei es mich beim Arbeitsamt zu melden oder generell eine Unterkunft zu suchen.

    Hatte ich jedoch einen Arbeitsplatz, habe ich immer meine Raten bezahlt um die Forderungen zu tilgen. Jedoch waren es meist nur Kurzbeschäftigungen, sodass wieder neue Forderungen seitens der Krankenkasse gab.

    Mittlerweile habe ich mein Leben wieder im Griff und bezahle die Forderungen per Ratenzahlung ab.

    Meine Frage ist jetzt folgende: Gibt es eine Möglichkeit die offenen Forderungen zu minieren bzw zu senken? Zu der Zeit , wo ich keine Krankenversicherung hatte, war ich nie beim Arzt und habe sofern mir das möglich war meine Raten bezahlt.

    Danke im Voraus

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Maxim,

      grundsätzlich muss jede Person regelmäßig ihre Krankenkassenbeiträge zahlen- egal, ob sie Leistungen in Anspruch nimmt oder nicht. Nähere Informationen zum weiteren Vorgehen erhalten Sie bei einer Schuldnerberatungsstelle.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
      1. Andrea

        Soweit ich das hier lese haben alle das gleiche Problem. Es ist traurig diese Seite zu eröffnen und dann nur zu lesen. An dieser Stelle können keine kostenlosen……….fragen Sie einen Anwalt. . Das hilft den Leuten doch auch nicht. Zumal sie sich sicherlich an sie wenden weil das geld knapp ist. Was ist das für eine kapitale art der beratung

        Antworten
        1. schuldnerberatung.de

          Hallo Andrea,

          in Deutschland gilt das Rechtsdienstleistungsgesetz. Laut diesem dürfen nur bestimmte Personengruppen eine rechtliche Beratung vornehmen. Des Weiteren darf keine kostenlose Rechtsberatung im Internet angeboten werden. Das dient dem Schutz der Verbraucher. Aus diesem Grund müssen wir unsere Leser in vielen Fällen an Anwälte weiterverweisen.

          Ihr Team von schuldnerberatung.de

          Antworten
  10. Ugi

    Hallo,
    ich wurde während ich alg1bezogen habe krank und nach der 6. Woche Krankheit sollte ich Krankengeld bekommen. Jetzt verweigert die KK mir das Krankengeld wegen ehemalige offene vorderungen. Wie kann ich jetzt dagegen vorgehen? Bin auf das Geld angewiesen.
    Danke schon mal für die Antwort

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Ugi,

      die Krankenkasse kann eigene Ansprüche gegen den Versicherten mit dessen Anspruch auf Krankengeld aufrechnen. Nähere Informationen erhalten Sie bei einem Anwalt oder einer Schuldnerberatungsstelle. Können Sie selbst nicht für Ihren Lebensunterhalt aufkommen, kann Anspruch auf Sozialleistungen bestehen.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  11. Jana

    Ich bin momentan nicht krankenversichert (durch Schulden), zahle aber wie gewohnt meine Beiträge (Vollzeitbeschäftigung), und soll trotzdem Versäumnissbeträge von 50 Euro zahlen. Man zahlt KV Beiträge ist aber dennoch nicht versichert, und soll noch eine Gebühr bezahlen. Ich bin verwirrt. Wie verhält sich das.

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Jana,

      dem oben stehenden Text können Sie Folgendes entnehmen: “Wer Schulden bei der Krankenkasse hat, ist trotzdem versichert. Zumindest in Fällen von akuter Behandlungsnot muss die Krankenkasse trotz Schulden die Kosten übernehmen. Allerdings nur für einen Zeitraum von zwei Monaten.” Nähere Informationen erhalten Sie bei einer Schuldnerberatungsstelle oder einem Anwalt.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  12. Johann

    Meine freundin hat 6000 euro schulden bei der dak und hat nie einen Brief bekomnen bis vor 2 monaten und das ist auch schon knapp mehere jahre her durch ihren ex chef der mist gebaut hat muss sie das zahlen oder nicht?

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Johann,

      aus der Ferne und ohne nähere Informationen lässt sich nur schwer eine pauschale Antwort geben. Ein Anwalt kann die Unterlagen prüfen und Ihre Freundin zum weiteren Vorgehen beraten.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

      Antworten
  13. Marius

    Ich habe ca. 25000€ Schulden bei der KK angehäuft, nachdem ich 2012 in die Regelunsolenz ging. Zur Fortführung meine Praxis erhielt ich nach dem „Globalzessionsurteil“ des BGH nicht den festgelegten Eigenbehalt, sondern wurde wie ein Arbeitnehmer gepfändet. Gleichzeitig wurde die Beiträge aber nach meinem Honorar (nicht dem, was ich ausgezahlt bekam) berechnet. Gleichzeitig entstand aus dem selben Grund eine neue Steuerschuld. Nun ist die Insolvenz beendet und ich konnte bisher fast alle Steuer- und Versorgungswerkschulden begleichen, es besteht ein „Stillhalteabkommen“, d.h. Finanzamt pfändet nicht, solange ich Zahlungen leiste. Nun bleibt noch die Krankenkasse, der ich wegen der erneuten Pfändungen nach Insolvenz nur teilweise Beiträge zahlen konnte. Die Kasse kennt meine Situation ausführlich. Nun lässt Kasse pfänden, Nachricht kam vom Hauptzollamt als Vollstreckungsbehörden. Damit wären meine Absprachen mit Versorgungswerk und Finanzamt hin und ich könnte in Zukunft wieder meine Zahlungspflichten nicht alle erfüllen, wenn die Kasse pfändet, bekommt das FA nichts, dann werden die vorrangig pfänden, so entsteht wieder ein Teufelskreislauf. Und die Zinsen sind horrend. Auf einen Beitrag (der zudem damals zu hoch angesetzt wurde) von etwa 525€ Für September 2012, der zunächst gepfändet werden soll (ich denke ein stets, danach die Gesamtsumme) kommen nun Säumnisgebühren und Kosten von fast 480€. Das ist irre. Ich komme so nie wieder raus. Ich habe die ganzen Jahre mit der Aussicht auf Veränderung durchgehalten, bin dadurch auch gesundheitlich angegriffen, werde deswegen und aufgrund meines Alters nie mehr Wochensrbeitszeit erhöhen können, um mehr zu verdienen, (liegt als Therapeut bei ca. 40 Stunden), kann auch niemanden einstellen, weil das Gehalt wegen drohender Pfändungen nicht sicher wäre. Nach derzeitigem Stand bleibt mir nur noch die Aufgabe, was ich ganz schrecklich fände, zumal mir meine Arbeit Spaß macht und ich meinen Patienten helfen kann. Davon hätten am Ende beide Seiten nichts. Alle Vorschläge wurden von der Kasse mit der Begründung abgelehnt, ihr sei von Seiten des Gesetzgebers die Hände gebunden, er sehe es so vor. Da rettet mich die niedrigere Einstufung ab 2019 nun auch nicht mehr. Gibt es für mich noch irgendeine Möglichkeit außer der Praxisaufgabe? Einen Anwalt kann ich aufgrund meiner Situation nicht bezahlen. Haben Sie eine Idee?

    Antworten
    1. schuldnerberatung.de

      Hallo Marius,

      grundsätzlich haben Sie bei einem niedrigen Einkommen die Möglichkeit, Beratungskostenhilfe zu beantragen. Diese übernimmt die Kosten für die Beratung durch einen Anwalt. Des Weiteren gibt es kostenlose Schuldnerberatungsstellen, die Ihnen weiterhelfen können. Informationen finden Sie auf https://www.schuldnerberatung.de/beratungsstellen/.

      Ihr Team von schuldnerberatung.de

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