Wohngeld- und Mietenbericht 2018: Belastung durch hohe Mieten

News vom 4. Juli 2019

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Laut Wohngeld- und Mietenbericht 2018 geben die Deutschen anteilig immer mehr fürs Wohnen aus.
Laut Wohngeld- und Mietenbericht 2018 geben die Deutschen anteilig immer mehr fürs Wohnen aus.

In Deutschland leben mehr als die Hälfte der Menschen zur Miete. Sie müssen also Monat für Monat pünktlich Geld an ihren Vermieter überweisen. Im Laufe der letzten Jahre sind die Mieten jedoch immer weiter gestiegen. Wen dies besonders hart trifft und welche Stadt am teuersten ist, zeigt der jüngst veröffentlichte Wohngeld- und Mietenbericht 2018 der Bundesregierung.

Neuvertragsmieten steigen jährlich um fünf bis sechs Prozent

Laut dem Wohngeld- und Mietenbericht 2018 sind die Mieten bei neuen Vertragsabschlüssen in ganz Deutschland jährlich um rund fünf Prozent gestiegen. In den Zentren der deutschen Großstädte betrug der Anstieg sogar sechs Prozent. Bei Bestandsmieten ist auch ein Anstieg, wenngleich ein geringerer, zu verzeichnen. Hier lag die Steigerungsrate bei etwa 1,6 Prozent.

Doch wen trifft der Anstieg der Mieten besonders hart? Hier muss verglichen werden, wie viel Prozent seines Einkommens ein Haushalt für die Miete aufbringen muss. Laut Wohngeld- und Mietenbericht 2018 verhält es sich wie folgt:

  • Haushalte von Geringverdienern (Nettoeinkommen bis maximal 1.300 Euro monatlich): 46 Prozent
  • Ein-Personen-Haushalte: 34 Prozent
  • Haushalte mit vier Personen: 24 Prozent
  • Gutverdiener (Monatseinkommen von mehr als 4.500 Euro netto): 17 Prozent
  • Durchschnitt der gesamten Bevölkerung: 29 Prozent
Der Wohngeld- und Mietenbericht 2018 zeigt, dass innerhalb Deutschlands große regionale Unterschiede bestehen. Die höchste Nettokaltmiete pro Quadratmeter müssen Mieter in München zahlen. Sie liegt bei 17,73 Euro. Am günstigsten wohnt es sich im sächsischen Vogtlandkreis. Hier beträgt die Nettokaltmiete pro Quadratmeter lediglich 4,50 Euro.
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Wohngeld- und Mietenbericht 2018: Viele Geringverdiener sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.
Wohngeld- und Mietenbericht 2018: Viele Geringverdiener sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.

Laut Wohngeld- und Mietenbericht 2018 sind also vor allem Geringverdiener von den steigenden Mieten betroffen. Je mehr sie von ihrem Einkommen für die Miete aufbringen müssen, umso weniger Geld bleibt für andere Posten übrig.

Müssen sie jedoch wichtige Rechnungen bezahlen, kann die Miete manchmal auf der Strecke bleiben und es häufen sich Mietschulden an.

Betroffene sollten jedoch darauf achten, stets ihre Miete zu zahlen. Im schlimmsten Falle kann der Vermieter nämlich eine fristlose Kündigung aussprechen. Geringverdiener haben unter anderem die Möglichkeit, staatliche Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn sie die Wohnungskosten nicht mehr alleine stemmen können.

Hierzu gehört das Wohngeld. Laut Wohngeld- und Mietenbericht 2018 wurden im Jahr 2017 rund 4,4 Millionen Haushalte damit unterstützt. Die Bundesregierung gab dafür 17,5 Milliarden Euro aus.
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