Statistik: Jugendliche haben oft Handy-Schulden

News vom 5. Juni 2019

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Eine neue Statistik zeigt, dass Jugendliche oft Handy-Schulden haben.
Eine neue Statistik zeigt, dass Jugendliche oft Handy-Schulden haben.

Eine neue Untersuchung des Statistischen Bundesamtes hat ergeben, dass junge Menschen, die wegen ihrer Schulden 2018 eine Beratungsstelle aufsuchten, zuvor oft durch Handy-Verträge in die Misere geraten sind. Nach der Erhebung haben etwa zwei Drittel der unter 25-jährigen Jugendlichen Handy-Schulden bei ihrem jeweiligen Anbieter. Die Höhe der offenen Beträge liegt bei durchschnittlich 1573 Euro. Insgesamt liegt die Verschuldung junger Leute, welche sich 2018 an eine Schuldnerberatung gewendet haben, bei 8849 Euro. Die Handy-Schulden machen also etwa ein Sechstel der Gesamtschulden der ratsuchenden Jugendlichen aus.

Jugendliche verursachen Handy-Schulden durch unwirtschaftliches Leben

Der Grund, warum Jugendliche Handy-Schulden haben, liegt meist in einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung. Ein geringer Lohn spielt auch eine Rolle.
Der Grund, warum Jugendliche Handy-Schulden haben, liegt meist in einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung. Ein geringer Lohn spielt auch eine Rolle.

Unter anderem, weil junge Menschen manchmal so schnell wie möglich eine eigene Wohnung beziehen möchten, geraten sie in die Schuldenfalle. Die Verträge für Handy und Internet, die heute aus kaum einem Haushalt wegzudenken sind, tragen meist nicht dazu bei, die Schulden abzubauen. Im Gegenteil: Viele der Telekommunikationsunternehmen locken junge Kunden mit günstigen Verträgen inklusive Smartphone an. Die Beiträge dafür werden nach der Mindestvertragslaufzeit oft erhöht.

Daneben trägt das oft niedrige Einkommen von im Schnitt 777 Euro monatlich dazu bei, dass Jugendliche nicht nur Handy-Schulden haben, sondern auch bei öffentlichen Gläubigern (zu 53,6 Prozent), wie etwa Rundfunkanbietern oder Krankenkassen in der Schuld stehen sowie bei Gewerbetreibenden (42,4 Prozent) und Versandhändlern (32,8 Prozent). Dazu kommt, dass sie oft über ihren Verhältnissen lebten.

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Auch ältere Personen sind von Handy- und anderen Schulden betroffen

Nicht nur Jugendliche haben Handy- und Internet-Schulden. Auch ältere Menschen können davon betroffen sein.
Nicht nur Jugendliche haben Handy- und Internet-Schulden. Auch ältere Menschen können davon betroffen sein.

Aber nicht nur Jugendliche haben Handy-Schulden. Die Untersuchung zeigt, dass auch rund 25 Prozent der über 65-Jährigen davon betroffen sind. Diese Altersgruppe hat die meisten der offenen Forderungen aber eher bei Kreditinstituten zu beklagen. Der Anteil macht 62,9 Prozent aus, worauf öffentliche Gläubiger wie zum Beispiel das Finanzamt mit 38,5 Prozent folgen.

Jugendliche verursachen Handy-Schulden nicht allein auf Grund einer unwirtschaftlichen Haushaltsführung. Eine Rolle spielten auch diese Faktoren:

  • ein plötzlicher Jobverlust, wie 20 Prozent der Beratungssuchenden angaben
  • ein Unfall, eine Sucht oder Erkrankung (16 Prozent der Schuldner berichteten von diesen Ursachen)
  • 13 Prozent haben die Trennung, Scheidung oder den Tod des Lebenspartners dafür verantwortlich gemacht.

Ausgewertet wurden die Daten von etwa 136.000 Schuldnern, die sich an 559 von insgesamt rund 1450 Beratungsstellen in Deutschland gewendet haben. Jugendliche, die ihre Handy-Schulden und alle anderen offenen Beträge loswerden möchten, benötigten laut der Untersuchung etwa ein Jahr, um schuldenfrei zu werden. Würden diese ihr gesamtes Einkommen zur Schuldentilgung aufwenden, wären die Forderungen innerhalb von zwei Monaten beglichen.

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