10,4 Millionen Deutsche benötigen Dispokredit im Januar

News vom 21. Januar 2019

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Der Dispokredit ist im Januar für viele Deutsche unverzichtbar.
Der Dispokredit ist im Januar für viele Deutsche unverzichtbar.

Der Dezember ist wegen Weihnachten und Silvester für viele Menschen ein teurer Monat. Im Januar stehen dann schon die  nächsten Kostenpunkte auf dem Plan: Zum Jahresanfang werden viele  Rechnungen, beispielsweise von Versicherungen, fällig. Viele Deutsche  können diese Kosten nicht aus ihrem Ersparten finanzieren: Sie müssen auf  einen Dispokredit im Januar zurückgreifen.

15 % der über 18-Jährigen rutschen zum Jahresanfang ins Minus

Viele Menschen benötigen zum Jahresanfang mehr Geld, als ihnen tatsächlich zur Verfügung steht. Der Grund: Im Januar müssen viele Rechnungen bezahlt werden – beispielsweise für die Kfz-Versicherung sowie die Kfz-Steuern.

Laut einer Umfrage des Markt- und Meinungsforschungsinstitutes YouGov greifen rund 10,4 Millionen Deutsche, das sind etwa 15 % der über 18-Jährigen, deshalb auf einen Dispokredit im Januar zurück. Hier gibt die Bank einem Kontoinhaber die Möglichkeit, sein Girokonto für einen bestimmten Zeitraum zu überziehen.

Mit diesem Geld können dann Rechnungen & Co. bezahlt werden. Laut der YouGov-Umfrage sind weitere 7,6 Millionen Deutsche zwar noch nicht ins Minus gerutscht, rechnen jedoch damit, dass sie im Laufe des Januars den Dispo doch noch nutzen müssen.

Den Dispokredit im Januar und auch zu anderen Zeitpunkten zur Überbrückung einer finanziellen Durststrecke in Anspruch nehmen zu können, scheint für viele Menschen zunächst eine gute Lösung zu sein. Beachten Sie jedoch Folgendes: Für einen Dispo verlangt die Bank in der Regel äußerst hohe Zinsen.

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Laut Angaben der Deutschen Bundesbank werden im Schnitt 8,29 Prozent Zinsen für einen Dispokredit fällig. Wird der kurzfristige Kredit nicht zeitnah ausgeglichen, häufen sich so immer mehr Schulden an. Der Betroffene kann leicht in eine Schuldenfalle abrutschen.

Wie entkommen Sie der Schuldenfalle?

Den Dispokredit im Januar nutzen zu können, ist zwar praktisch, wegen anfallender Zinsen aber auch teuer.
Den Dispokredit im Januar nutzen zu können, ist zwar praktisch, wegen anfallender Zinsen aber auch teuer.

Müssen Sie einen Dispokredit im Januar nutzen, um alle anfallenden Rechnungen bezahlen zu können, müssen Sie entsprechende Zinsen dafür zahlen. Das erhöht nur noch Ihre Ausgaben. Möchten Sie dies in der Zukunft vermeiden, ist es wichtig, dass Sie sich einen ehrlichen Überblick über Ihre finanzielle Situation verschaffen.

  • Erstellen Sie eine Liste Ihrer Einnahmen und Ausgaben und stellen die beiden Posten einander gegenüber. Es sollte stets ein Plus übrig bleiben.
  • Ist dies nicht der Fall oder ist der Betrag zu gering, müssen Sie entweder Ihre Einnahmen erhöhen oder die Ausgaben senken.
  • Ausgaben zu senken ist in der Regel einfacher: Welche Abos können Sie kündigen? Führen Sie einen Versicherungsvergleich durch, um günstigere Anbieter zu finden.
Benötigen Sie Ihren Dispokredit sowohl im Januar als auch im Rest des Jahres häufiger, um Ausgaben stemmen zu können? Eine Beratung durch eine Schuldnerberatungsstelle kann Ihnen dabei helfen, wieder Ordnung in Ihre Finanzen zu bringen.
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