Schuldnerberatung durch einen Anwalt – Ist sie empfehlenswert?

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Das Wichtigste zum Rechtsanwalt für Schuldnerberatung

  1. Auch ein Rechtsanwalt kann eine Schuldnerberatung durchführen und Schuldner zusätzlich bei der Privatinsolvenz unterstützen.
  2. Häufig ist beim Rechtsanwalt nicht mit langen Wartezeiten zu rechnen.
  3. Für die Schuldnerberatung durch einen Anwalt fallen Kosten an. Diese sollten im ersten Beratungsgespräch transparent erläutert werden.

Wie hilft Ihnen ein Anwalt für Schuldnerberatung weiter?

Auch ein Rechtsanwalt kann eine Schuldnerberatung durchführen.

Auch ein Rechtsanwalt kann eine Schuldnerberatung durchführen.

Haben Personen Schulden angehäuft, zieht dies häufig einen Rattenschwanz an Folgen nach sich.

Ratenzahlungen können nicht mehr geleistet werden, Inkassounternehmen schreiben Briefe, es gehen Mahn- bzw. Vollstreckungsbescheide ein oder es droht eine Gehalts- bzw. Lohnpfändung.

Schaffen es Personen nicht aus eigener Kraft, schuldenfrei zu werden, kann ihnen die Schuldnerberatung durch einen Anwalt weiterhelfen. Ein Rechtsanwalt wird sich zunächst einen Überblick über die Schulden verschaffen und dann einen Plan zum Schuldenabbau entwickeln.

In der Regel wird der Anwalt für Schuldnerberatung versuchen, einen außergerichtlichen Vergleich mit den Gläubigern zu erzielen. Ist das nicht möglich, hilft häufig nur noch die Privatinsolvenz.
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Drohende Privatinsolvenz: Auf Anwalt oder Schuldnerberatung setzen?

Ist abzusehen, dass der Betroffene nur durch eine Privatinsolvenz schuldenfrei werden kann, stellt sich häufig die Frage, wer der bessere Ansprechpartner zur Unterstützung ist: Ist ein Rechtsanwalt oder die Schuldnerberatung die bessere Wahl?

Hier lässt sich keine pauschale Antwort geben, da beide Stellen ihre Vor- und Nachteile haben und auch die Präferenzen des Schuldners eine große Rolle spielen. Der große Vorteil der Schuldnerberatung durch einen Anwalt liegt in den meist kurzen Wartezeiten. Eine Privatinsolvenz kann also früher in Angriff genommen werden. Dafür fallen jedoch, wie wir später noch näher erläutern, Kosten an.

Bei staatlichen und gemeinnützigen Schuldnerberatungsstellen ist es hingegen umgekehrt: Hier sind teils lange Wartezeiten in Kauf zu nehmen, dafür ist die Beratung kostenlos. Ein weiterer wichtiger Unterschied besteht im Leistungsumfang: Die herkömmliche Beratung sieht sich eher als Hilfe zur Selbsthilfe. Der Schuldner bekommt wichtige Tipps und Ratschläge, muss jedoch selbst tätig werden.

Nimmt jedoch ein Rechtsanwalt die Schuldnerberatung vor, nimmt er dem Schuldner gewisse Aufgaben ab. Hierzu gehören unter anderem das Verhandeln mit den Gläubigern sowie die Stellung des Insolvenzantrages. Ein Rechtsanwalt für Insolvenzrecht ist außerdem ein Experte auf diesem Gebiet.

Schuldnerberatung beim Rechtsanwalt: Welche Kosten fallen an?

Ein Anwalt bietet die Schuldnerberatung gegen Bezahlung an.

Ein Anwalt bietet die Schuldnerberatung gegen Bezahlung an.

Der große Vorteil der staatlichen bzw. gemeinnützigen Schuldnerberatung ist, dass diese in der Regel kostenlos angeboten wird. Wie bereits erwähnt müssen Schuldner dort jedoch meist lange auf einen Termin warten.

Dieses Problem besteht bei der Schuldnerberatung durch einen Anwalt meist nicht. Dafür sollten sich Schuldner jedoch darüber im Klaren sein, dass für die Beratung Kosten anfallen. Häufig bieten Anwälte eine kostenlose Erstberatung an. Mittellose Schuldner haben auch die Möglichkeit, einen Beratungshilfeschein zu beantragen.

Achten Sie darauf, dass der Anwalt für Schuldnerberatung gleich zu Beginn die Kosten transparent darstellt. Sie sollten darüber informiert werden, wie sich das Honorar genau zusammensetzt und wann Sie bezahlen müssen. Wie hoch die Kosten für die Schuldnerberatung durch einen Anwalt genau ausfallen, lässt sich nicht pauschal angeben. Hier sind die Vorgaben des Rechtsanwaltsvergütungsgesetzes zu beachten, des Weiteren spielt die Höhe der Schulden eine Rolle.

Denken Sie auch an Folgendes: Ist die Privatinsolvenz unumgänglich, fallen auch für dieses Verfahren Kosten an. Diese werden nicht vom Staat übernommen und können auch nicht im Rahmen der Prozesskostenhilfe finanziert werden.
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