Kostenfalle Dispokredit: Deutsche machen Urlaub auf Pump

News vom 27. August 2019

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Viele Deutsche nutzen einen Dispokredit, um ihren Urlaub zu finanzieren. Das ergab eine aktuelle Umfrage.
Viele Deutsche nutzen einen Dispokredit, um ihren Urlaub zu finanzieren. Das ergab eine aktuelle Umfrage.

Verreisen, Essen oder shoppen gehen – was kostet die Welt, vor allem im Urlaub? Eine ganze Menge, wie sich aus einer Online-Umfrage des Instituts YouGov ergab, die von dem Kreditvergleichsportal Smava in Auftrag gegeben wurde. 7,7 Millionen Deutsche landen im Dispokredit, um ihren Urlaub zu finanzieren. Während 4,2 Millionen ihr Konto urlaubsbedingt schon überzogen haben, rechnen weitere 3,5 Millionen damit, solche Schulden bei der Bank zu machen.

Gefahr beim Dispokredit – hohe Zinsen und kein Rückzahlungsplan

Die Urlaubsfinanzierung mithilfe eines Dispokredits kann jedoch schnell zur Schuldenfalle werden – aus folgenden zwei Gründen:

  1. Banken verlangen für diesen Überziehungskredit sehr hohe Zinsen, etwa zehn Prozent. Diese lassen die Kreditschulden weiter ansteigen.
  2. Es gibt für Rückzahlung der Disposchulden keinen festen Plan. Die Banken verlangen keine regelmäßigen Raten zum Schuldenabbau.

Deswegen sollte der Dispokredit weder für Urlaub noch für andere kurzweilige Dinge verwendet werden.

„Wer es dennoch tut, sollte nicht die bequemste, sondern die günstigste Option nutzen. […] Ratenkredite sind seit Jahren eine günstige und flexible Alternative für die meisten Disponutzer“

[Quelle: smava, Finanz-News]

erklärt der Geschäftsführer von smava, Alexander Artopè.

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Schuldenfalle Dispokredit und Alternativen

Wer seinen Dispokredit für Urlaub und andere kurzlebige Dinge nutzt, läuft Gefahr, sich langfristig zu verschulden.
Wer seinen Dispokredit für Urlaub und andere kurzlebige Dinge nutzt, läuft Gefahr, sich langfristig zu verschulden.

Verbraucher, die einen Dispokredit für ihren Urlaub nutzen, laufen Gefahr, sich dauerhaft zu verschulden. Auch das geht aus der Umfrage hervor. Danach brauchen 79 Prozent der befragten Dispo-Nutzer mehr als einen Monat, um diese Schulden wieder abzubezahlen. Bis zu einem Jahr und noch länger kann das dauern, auch weil neue unvorhergesehene Ausgaben hinzukommen und die Rückzahlung verzögern können.

Die Nutzung und Rückzahlung des Dispos verlangt eine große Selbstdisziplin und im Idealfall einen eigenen Plan, wie viel dieser Kreditschulden monatlich getilgt werden sollen. Wer diese Disziplin nicht aufbringen kann, sollte auf den Dispokredit im Urlaub verzichten und sich für die Ferien nicht verschulden – oder wenigstens zu den günstigeren Konditionen des Ratenkredits.

Verbraucher, die den Dispo dauerhaft nutzen und es nicht schaffen, diesen abzuzahlen, sollten über eine Umschuldung nachdenken und sich gegebenenfalls von einer Schuldnerberatung bei der Schuldenregulierung unterstützen lassen.

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